Dark Places, der Thriller, basierend auf dem Roman von Gillian Flynn, stößt zum Angebot von Prime Video am 1. September 2026 hinzu. Von Gilles Paquet-Brenner geschrieben und inszeniert, setzt der 2015 erschienene Film Charlize Theron als Überlebende in Szene, die gezwungen ist, sich erneut mit dem Mord an ihrer Familie auseinanderzusetzen.
Im Jahr 1985 ist Libby Day acht Jahre alt, als ihre Mutter und zwei Schwestern auf einer Farm in Kansas ermordet werden. Tief erschüttert beschuldigt das Mädchen ihren Bruder Ben, der damals ein Teenager war. Ihre Aussage führt dazu, dass er zu lebenslanger Haft verurteilt wird.
Fast drei Jahrzehnte später trägt Libby noch immer die Folgen der Tragödie mit sich herum. Nachdem sie die Spenden, die das Publikum einst tief bewegt hatten, erschöpft hat, willigt sie ein, dem Kill Club zu begegnen — einer Gruppe von True-Crime-Enthusiasten, die fest von Ben Gesetzlich Unschuld überzeugt sind. Sein entschlossenstes Mitglied, Lyle Wirth, gespielt von Nicholas Hoult, schlägt ihr vor, die Ermittlungen gegen Entgelt wieder aufzunehmen.
Libby muss ihre Erinnerungen mit den Aussagen der Menschen aus ihrem Umfeld zur Zeit der Morde abgleichen. Je mehr Widersprüche ans Licht kommen, desto mehr beginnt sie in Frage zu stellen, was sie in jener Nacht gesehen hat – und welche Bedeutung ihr eigenes Zeugnis für die Verurteilung ihres Bruders hatte.
Die Erzählung wechselt zwischen Libbys Ermittlungen im Erwachsenenalter und den Tagen vor dem Massaker. Corey Stoll verkörpert Ben Day in der Gegenwart, während Tye Sheridan seine jugendliche Version darstellt. Christina Hendricks spielt Patty, ihre Mutter, die mit den finanziellen Problemen der Familienfarm zu kämpfen hat.
Chloë Grace Moretz übernimmt 1985 die Rolle von Diondra, der Freundin von Ben. Zum Cast gehören außerdem Sterling Jerins, die Libby in jungen Jahren spielt, Drea de Matteo, Andrea Roth und Sean Bridgers.
Dark Places bringt den Roman Dunkle Orte von Gillian Flynn auf die Leinwand, der Autorin von Gone Girl. Im Gegensatz zur von David Fincher umgesetzten Adaption, für die Flynn selbst das Drehbuch schrieb, ist hier Gilles Paquet-Brenner für Adaption und Regie verantwortlich. Der Film behält die Struktur von Vergangenheit und Gegenwart aus dem Buch bei und lässt so schrittweise die Wahrnehmung des Verbrechens wachsen.
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