Kung Fu Panda 3 ist ein Animationsfilm von DreamWorks, gedreht von Jennifer Yuh Nelson und Alessandro Carloni, geschrieben von Jonathan Aibel und Glenn Berger. Er kam am 30. März 2016 in französische Kinos (1h35). Dieser dritte Teil, geeignet ab 6 Jahren, vereint die Stimmen von Jack Black (OmU) und von Manu Payet (VF), neben Pierre Arditi. Der Film erscheint am 15. Februar 2026 auf Netflix.
Po hat endlich seinen Platz als Drache Krieger gefunden, doch eine persönliche Krise wirbelt sein Leben erneut durcheinander: Sein Panda-Vater, den er für tot gehalten hatte, taucht plötzlich wieder auf. Die Wiedervereinigung führt zu einer unerwarteten Wendung, als Vater und Sohn in ein geheimes Pandadorf eintreten, bewohnt von ebenso lebhaften wie tollpatschigen Artgenossen. Hinter der Komödie verbirgt sich ein klarer Kern: Po muss herausfinden, woher er wirklich kommt und was es bedeutet, zu einer Gemeinschaft zu gehören.
Dieser Moment der Ruhe wird schnell von Kaï bedroht, einem übernatürlichen Gegner, der die größten Kung-Fu-Meister in ganz China angreift. Po’s Lösung beruht auf einer riskanten Idee: eine Armee unerfahrene Pandas auszubilden und ihre Ungeschicklichkeit in kollektive Stärke zu verwandeln. Ohne zu spoilern, dreht sich die Geschichte um Lernen und Weitergabe, wobei die Frage des „Auserwählten Helden“ durch die eines Mentors ersetzt wird, der gezwungen ist, eine eigene Methode zu entwickeln.
In punkto Produktion fällt Kung Fu Panda 3 durch seine technische Ambition auf, insbesondere bei Fell- und Naturkulissen: Die Schaffung des Panda-Dorfes diente als Testfeld für neue Animations-Tools, die ein dichteres und fühlbareres Ergebnis lieferten. Die Teams ließen sich bei ihren Recherchen in China, insbesondere am Qingcheng-Berg, inspirieren, um die Architektur und die Vegetation des Dorfes zu gestalten – wobei sie die typische „DreamWorks“-Stilisierung beibehielten.
Der Film setzt auch durch sein Produktionsmodell neue Maßstäbe: Es handelt sich um eine Co-Produktion zwischen einem amerikanischen Studio und einem chinesischen Partner (China Film Co. Ltd.), bei der zwei Sprachversionen erstellt wurden – eine in Englisch und eine in Mandarin – beide basieren auf derselben Geschichte. Diese Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, das Universum noch stärker in eine chinesische Ikonografie einzubetten, insbesondere in die Szenen im Reich der Geister. Die Ästhetik dieser Sequenzen ist von traditionellen Malereien inspiriert und verbindet Techniken aus 2D und 3D, um eine einzigartige visuelle Welt zu schaffen.
Was die Stimmen betrifft, wird Kaï in der Originalfassung von J.K. Simmons gesprochen – nach einer Umbesetzung während der Produktion. Die Musik, komponiert von Hans Zimmer, basiert auf einer Zusammenarbeit mit chinesischen Musikern, darunter der Pianist Lang Lang, um den bekannten Themen der Saga noch mehr Klangfarbe zu verleihen. Insgesamt bleibt das Franchise seinem typischen Gleichgewicht treu: humorvoll, gut verständliche Kampfszenen und eine Familiendimension, die stärker auf Abstammung und Erbe fokussiert ist.
In der Erzählmechanik zeigt sich dieser dritte Teil meist als deutlich „kollaborativer“: Po ist nicht mehr nur der Lernende, sondern auch derjenige, der anderen Wissen vermitteln muss. Der Film gewinnt dadurch an Wärme durch seine Nebenfiguren und den Gruppengeist, auch wenn er für diejenigen, die den dramatischen Spannungsbogen des zweiten Films schätzen, etwas leichter wirken mag. Dennoch bleibt er ein entscheidendes Kapitel, das Poes Welt erweitern und gleichzeitig eine seit Beginn der Saga gestellte Identitätsfrage klären.
Kung Fu Panda 3
Film | 2016
Kinostart: 30. März 2016
Ab 15. Februar 2026 auf Netflix
Animation, Kampfsport, Abenteuer, Familie | Dauer: 1 Std. 35 Min.
Regie: Jennifer Yuh Nelson, Alessandro Carloni | Stimmen u.a.: Manu Payet, Jack Black, Pierre Arditi
Originaltitel: Kung Fu Panda 3
Herkunft: USA
Bei den Vater-Sohn-Wiedersehen, dem Panda-Dorf und seinem mythologischen Antagonisten setzt Kung Fu Panda 3 den Kern der Franchise fort, erweitert die Geschichte aber um ein Thema der Weitergabe. Mit dem Start auf Netflix ist der dritte Teil nun erneut verfügbar und punktet vor allem mit Gemeinschaftssinn und Humor, ohne auf beeindruckend choreografierte Kampfszenen zu verzichten.
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