Ausgestrahlt im Jahr 2015, 007 Spectre ist der 24. Teil der James-Bond-Reihe. Regie führte Sam Mendes, das Drehbuch stammt von John Logan, Neal Purvis und Robert Wade. Dieser Action- und Spionagefilm setzt die Ära Daniel Craig fort, indem er mehrere Handlungsfäden zu einer kriminellen Organisation im Zentrum der Mythologie verbindet: Spectre. Neben Craig spielen Léa Seydoux und Christoph Waltz zentrale Rollen in einer Geschichte, die internationalen Verrat und persönliche Verletzungen miteinander verwebt. Der Film wird ab dem 15. Januar 2026 in Frankreich auch auf Netflix verfügbar sein.
Alles beginnt mit einem Befehl aus der Vergangenheit: Bond, der von seinen Vorgesetzten isoliert wurde, folgt einer Spur von Mexiko nach Rom und gerät in den Bann eines geheimen Zirkels. Bei der Undercover-Ermittlung bei einer versteckten Versammlung entdeckt er die Existenz einer effektvollen Organisation namens Spectre, deren Aktivitäten Bedrohungen umfassen, die bisher als eigenständige Gefahr galten. Je weiter er vordringt, desto deutlicher wird: Hier webt sich ein Netz, das den MI6 immer enger umgibt.
In London befindet sich die Agentur inmitten einer Legitimationskrise: Die Zukunft des MI6 wird zunehmend im Büro entschieden, unter dem Druck neuer Sicherheitsstrukturen. Während M versucht, den Dienst zu schützen, bittet Bond Moneypenny und Q um Unterstützung bei der Suche nach Madeleine Swann, der Tochter von Mr White, die möglicherweise einen Schlüssel besitzt, um das Herz der Organisation zu erreichen. Diese Allianz wandelt die Mission in eine persönlichere Angelegenheit: Franz Oberhauser, die Gesichtsfigur hinter Spectre, scheint eine verstörende Verbindung zu Bond zu haben, was die Ermittlungen in eine persönliche Konfrontation verwandelt.
Nach Skyfall kehrt Sam Mendes für seinen zweiten Bond-Film zurück, mit dem Ziel, eine ästhetische Linie zu verfolgen, die mehr auf den „klassischen“ Stil setzt (Glamour der Reisedestinationen, Autos, Lichtsetzung, Anzüge) und gleichzeitig die Vergangenheit von 007 stärker in den Mittelpunkt stellt. Der Film markiert die Rückkehr von Spectre auf die Leinwand, eine Organisation, die bereits in mehreren historischen Episoden der Reihe auftauchte und so die Craig-Ära mit einem traditionelleren, serialartigen Bond-Bild der vorherigen Jahrzehnte verbindet. In Bezug auf die Produktion setzt James Bond 007: Spectre auf eine Drehs in 35 mm, im Gegensatz zum digitalen Ansatz des Vorgängerwerks, und präsentiert eine Reihe beeindruckender Szenen (Eröffnung beim “Tag der Toten” in Mexiko, Verfolgungsjagden, Stunts und Explosionen, die größtenteils in echten Bedingungen gefilmt wurden).
Die Dreharbeiten begannen im Dezember 2014 und führten das Team nach Großbritannien (London und Umgebung), Italien (Rom), Österreich (mit verschneiten Szenen und Alpenlandschaften), Marokko (darunter Tanger und Erfoud) sowie Mexiko. Für die Innenaufnahmen wurden zudem mehrere Kulissen in den Pinewood-Studios neu errichtet, um komplexe Sets mit präziser Licht- und Effektecontrol zu schaffen. Musikalisch trägt der Titelsong “Writing’s on the Wall” von Sam Smith den Titel des Films, ein Stück, das sowohl bei den Golden Globes als auch bei den Oscars mit Preisen ausgezeichnet wurde.
Im Nachklang des Spionage-Thrillers verbindet der Film zwei Spannungsfelder: die internationale Verfolgung eines undurchsichtigen Netzwerks und die Kritik am MI6, während Überwachung und die Zentralisierung von Geheimdiensten zu politischen Streitpunkten werden. Mit Madeleine Swanns Einführung erhält die Handlung eine emotionalere und verletzlicher wirkende Dynamik, während der Gegenspieler (Christoph Waltz) eine Bedrohung etabliert, die sowohl psychologisch als auch strategisch gefärbt ist. Der Film richtet sich an Fans von Action- und Spionagesagas sowie an jene, die den narrativen Bogen der Craig-Ära verfolgen – vom Casino Royale bis zu Skyfall.
007 Spectre
Film | 2015
Kinostart: 10. November 2015
Ab 15. Januar 2026 auf Netflix
Action, Spionage | Laufzeit: 2h 30min
Regie: Sam Mendes | Mit Daniel Craig, Léa Seydoux, Christoph Waltz
Originaltitel: Spectre
Herkunft: Großbritannien, USA
Mit seiner selbstbewussten Rückkehr zur Mythologie von „Spectre“, seinen einzigartigen Welten-Settings und einer stärkeren introspektiven Note nimmt James Bond 007: Spectre eine zentrale Rolle in der Entwicklung des von Daniel Craig verkörperten Agenten ein. Der Film versucht, das Persönliche (Vergangenheit, Loyalität, Bindungen) mit dem Spektakulären (Infiltrationen, Verfolgungsjagden, groß angelegte Operationen) zu verbinden – ohne die bekannten Franchise-Regeln zu verlassen.
Für noch mehr Inspiration entdecken Sie auch unsere Auswahl der Neuheiten bei Netflix im Januar, unseren Leitfaden zu den Streaming-Starts auf allen Plattformen sowie die heutige Empfehlung Was man heute im Stream schauen sollte.
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.















