Nach Fioko Shop (Sonny Angel), Miniso und PopMart (Labubu) bereitet sich die Rue de Rivoli darauf vor, eine neue Welle von Überraschungskapseln zu empfangen. Rue de Rivoli startet ab dem Samstag, 4. April 2026 ein neues, hochgradig süchtig machendes Ritual: das Gashapon. Übersetzung? Japanische Kapselmaschinen, bei denen jedes Exemplar eine kleine Überraschung verspricht.
Bei 37, in einem Pop-up-Shop mit 150 m², 300 Maschinen warten darauf, betätigt zu werden. Die Geste ist simpel: Jetons rein, am Drehknopf drehen, und Klick… die Kapsel fällt. Drinnen klappt das Zufallsprinzip (ganz gut). Sammel-Figuren aus Manga, japanischen Animés oder Popkultur, Mini-Gadgets, unter Lizenz stehende Objekte oder auch Mini-Kameras – jede Kugel birgt eine Überraschung mit hohem Sammlerwert.
Mit fast 3 000 Referenzen – rund zehn pro Maschine – fällt es schwer, nicht doch noch einmal reinzuschauen, nur noch eine letzte. Denn das Prinzip des gashapon beruht genau auf dieser köstlich frustrierenden Mechanik: Man wählt nicht, man entdeckt. Geboren in Japan in den 1960er-Jahren und in den späten 1970er-Jahren von einer Ikone des japanischen Spielzeugs verfeinert, überzeugt das Konzept heute eine Generation Erwachsener, die ihr Spieltrieb offen auslebt.
Für 5 Euro pro Kapsel bleibt der Genuss erschwinglich, doch die Falle ist verführerisch: Einmal gestartet, kaum aufzuhalten. Geplant für mindestens eineinhalb Jahre, wird dieser erste französische Pop-up – bereits sechstgrößte in Europa – zur neuen spielerischen Auszeit im Herzen des 4. Arrondissement von Paris. Spoiler: Sie gehen nicht mit leeren Händen nach Hause!











