Dieses Jahr beginnt der Frühling mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche am Freitag, 20. März 2026. Ein bedeutendes Datum, auf das viele Franzosen sehnsüchtig warten – nicht nur, um die ersten Knospen an den Bäumen zu sehen, sondern auch, um mehr Helligkeit zu genießen. Denn ab dem 20. März 2026 ist offiziell der Beginn des Frühling eingeläutet, mit durchschnittlich vier zusätzlichen Sonnenminuten pro Tag, die bis zum Sommersolstitz am 21. Juni ansteigen.
Aber was genau ist die Tagundnachtgleiche? Es handelt sich um einen astronomischen Zeitpunkt, an dem die Länge des Tages gleich der Länge der Nacht ist. Jedes Jahr finden zwei Tagundnachtgleichen statt: eine zwischen dem 19. und 21. März, wenn wir in der nördlichen Hemisphäre den Winter verlassen und in den Frühling eintreten, und die zweite zwischen dem 21. und 24. September, wenn wir in der nördlichen Hemisphäre den Sommer verlassen und in den Herbst eintreten.
Genauer gesagt fällt die Frühlings-Tagundnachtgleiche mit dem ersten Tag des Frühlings im gregorianischen Kalender zusammen. Damit läutet dieser Zeitpunkt das Ende des Winters auf der Nordhalbkugel ein. Auf der Südhalbkugel hingegen markiert er den Beginn des Herbstes.
Frühjahrsäquinoktium 2026 beginnt am Freitag, den 20. März um exakt 15:45 Uhr (MEZ), so die Angaben des Institut für Himmelsmechanik und Ephemeridenrechnung (IMCCE). In diesem Moment steht die Sonne exakt senkrecht über dem Äquator. Sie geht fast genau im Osten auf und untergeht im Westen.
Letztes Jahr fiel Frühlingsbeginn ebenfalls auf den 20. März, allerdings einige Stunden früher um 10:01 Uhr. 2007 hingegen begann der Frühling erst am 21. März, genau wie im Jahr 2003. Doch warum verschieben sich die Daten und Zeiten eigentlich immer wieder? Um das zu verstehen, muss man einen Blick in unseren gregorianischen Kalender werfen. Bei uns dauert ein Jahr 365 Tage, doch in Wirklichkeit benötigt die Erde exakt 365 Tage, 5 Stunden und 48 Minuten, um einmal um die Sonne zu kreisen.
Um dieses Ungleichgewicht auszugleichen, wird alle vier Jahre ein Schalttag eingeschoben – die bekannten Schalttage. Dieser kleine Unterschied verschiebt die Termine und Zeiten der Sonnequinoktien. Bemerkenswert ist, dass das nächste Frühlings-Äquinoktium, das auf den 21. März fällt, erst im Jahr 2102 erwartet wird, während das nächste auf den 19. März datierte Äquinoktium laut im vom IMCCE veröffentlichten Kalender für 2044 vorhergesagt ist.
Beachten Sie, dass auf dieses Frühlingsäquinoktium einige Tage später die Zeitumstellung auf die Sommerzeit folgt.



Zeitumstellung 2026: Wann kommt die Sommerzeit?
Die Tage werden länger, während die Nächte sich anscheinend leicht verkürzen. Der Umstieg auf die Sommerzeit rückt allmählich, aber sicher näher, doch noch ist Geduld gefragt, bevor die Uhren wieder umgestellt werden. So beginnt die Sommerzeit in der Nacht vom Samstag, den 28., auf Sonntag, den 29. März 2026. Dabei verlieren wir eine Stunde Schlaf und müssen unsere Uhren eine Stunde vorstellen. [Mehr lesen]



















