Wenn Sie den Himmel gerne beobachten, sollten Sie den 3. Januar nicht verpassen, besonders wenn Sie in Paris oder in der Île-de-France unterwegs sind. Am Samstag, den 3. Januar findet eine außergewöhnliche Mondnacht statt. Die erste Vollmond des Jahres ist aus mehreren Gründen ein besonderes Ereignis. Zunächst ist es eine Supermond, was bedeutet, dass unser natürlicher Satellit der Erde in diesem Moment besonders nah ist – nur 362.312 km entfernt, im Vergleich zum durchschnittlichen Abstand von 384.400 km. Das führt dazu, dass der Mond uns ungefähr 6 % größer und 13 % heller erscheint als bei einer gewöhnlichen Vollmondnacht, erklärt Starwalk. Vom Paris aus und in der gesamten Île-de-France verspricht das Schauspiel, unsere Erwartungen zu übertreffen.
Diese Vollmondnacht des Wolfes verdankt ihren malerischen Namen dem Farmer-Almanach von Maine, das in den 1930er Jahren die indianischen Bezeichnungen für die einzelnen Vollmonde auflistete. Laut NASA verweist dieser Spitzname auf die Wolfsrudel, die während der tiefsten Wintermonate in der verschneiten January-Nacht um die Dörfer heulten. Eine Stimmung, die uns daran erinnert, dass der Winter mit aller Kraft tobt – auch wenn die Wölfe heute nicht mehr durch unsere Wälder in der Île-de-France streifen.
Doch das, was diese Supermoon wirklich einzigartig macht, ist ihr besonderer Begleiter: Jupiter. Die größte Planeten unseres Sonnensystems ist direkt unterhalb des Mondes sichtbar – ganz ohne Teleskop. Ein seltenes Himmelsereignis, das man auf keinen Fall verpassen sollte. Laut National Geographic könnten sogar die Saturnringe kurz sichtbar sein, was die außergewöhnliche Konstellation noch unterstreicht. Und als wäre das nicht schon beeindruckend genug, erreichen die Quadrantiden – die jährliche Meteor-Schauer – ihren Höhepunkt in genau diesem Moment der Vollmondnacht. Ein schnöder Blick in den Himmel wird so zum spektakulären astronomischen Ereignis.
Lasst uns nicht zu lange zögern, um dieses Spektakel zu genießen – denn die nächste Supermondnacht lässt bis November 2026 auf sich warten. Diese erste des Jahres ist also eine Gelegenheit, die wir keinesfalls verpassen sollten. Schließlich erscheint sie bis zu 14 % größer und 30 % heller als eine gewöhnliche Mondphase, wenn unser Trabant sich am entferntesten Punkt zur Erde befindet.
Der Vollmond des Wolfs erreichte seinen Höhepunkt exakt um 11:03 Uhr Ortszeit in Paris. Das bedeutet, dass eine direkte Beobachtung bei Tageslicht eher ungeeignet war. Aber keine Sorge: Die Mondphase bleibt die ganze Nacht über sichtbar, bis Sonntagmorgen. Experten von National Geographic geben einen wertvollen Tipp: Besser ist es, den Himmel bei Sonnenaufgang oder -untergang zu beobachten, denn in diesen Momenten sieht das menschliche Auge den Mond deutlich klarer, wenn er nahe am Horizont steht. Zu dieser Zeit zeigt der Mond wunderschöne orangefarbene Töne, die das Schauspiel noch verzaubern. Dieses Phänomen lässt sich ganz einfach von den Höhenlagen Montmartre, dem Park der Buttes-Chaumont oder dem Spazierweg "Promenade Plantée" im 12. Arrondissement bewundern.
Um dieses himmlische Treffen in vollen Zügen zu genießen, gibt es in der Île-de-France zahlreiche Orte, die sich anbieten. Die Sacre-Cœur-Basilika bietet eine freie Aussicht auf den Horizont, ebenso wie die Ufer der Seine beim Trocadéro, gegenüber dem Eiffelturm. Wer lieber etwas außerhalb von Paris unterwegs ist, sollte den Sceaux-Park in den Hauts-de-Seine oder den Wald Fontainebleau in Seine-et-Marne ins Auge fassen, wo die Lichtverschmutzung weniger ausgeprägt ist. Astro-Fans können sogar ein Fernglas mitnehmen, um Jupiter besser zu erkennen – auch wenn er mit bloßem Auge sichtbar bleibt.
Diese Supermond erscheint also 6 % größer und 13 % heller als gewöhnlich. Ein Schauspiel, das keinen besonderen Ausrüstung erfordert, nur etwas Geduld und einen klaren Himmel. Allerdings sollte man die Gefahr von Schnee und Glätte nicht außer Acht lassen und mögliche Auswirkungen auf das Netz im Großraum Paris bei den geplanten Fahrten berücksichtigen.
Egal, ob Sie ein Hobbyastronom oder einfach nur neugierig auf den Himmel sind – die erste Himmelslaube 2026 ist ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte. Heute Abend können Sie die Vollmond des Wolfsbewundern, begleitet von einem faszinierenden Schauspiel am Himmel. Das Beste: Dieses Kosmos-Highlight ist kostenlos und für jeden zugänglich – vom Balkon in Paris bis zu den zahlreichen Grünflächen in der Île-de-France. Für weiterführende Infos zu den astronomischen Highlights 2026 empfiehlt sich ein Blick auf die Webseite der Französischen Astronomischen Gesellschaft.
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