Jedes Jahr gehen drei bis vier Supermonde an unserem Himmel auf, und der kalte Supermond wird voraussichtlich der letzte in diesem Jahr sein, am 4. Dezember 2025, aber auch noch eine ganze Weile, denn der nächste Supermond wird im November 2026 sein. Dieses astronomische Phänomen, das mit dem Vollmond in Verbindung gebracht wird, tritt auf, wenn sich der Mond im Perigäum befindet, d. h. am nächsten zu seiner Umlaufbahn, der Erde, in einer Entfernung von etwa 356 500 Kilometern.
Der Mond erscheint uns dann näher, aber das ist nur ein Eindruck, denn die Veränderung ist mit bloßem Auge nicht erkennbar. Er ist 7,9% größer und 15% heller. Allerdings ist er wirklich ein wenig heller, was immer noch ein blendendes Schauspiel zum Beobachten ergibt. Der Ausdruck "Supermond" geht auf das Jahr 1979 zurück. In diesem Jahr beschloss der Astrologe Richard Nolle, diesen Begriff zur Beschreibung des Phänomens zu verwenden, der seitdem von der Nasa und den Medien übernommen wurde.
Astronomen und Wissenschaftler wiederum ziehen es vor, von der"Perigäum-Syzygie" zu sprechen. Der kalte Vollmond bedeutet, dass die Temperaturen in dieser Zeit deutlich sinken, was nicht schwer zu erraten ist, da die Winterzeit immer mehr in den Vordergrund rückt.
Zu Beginn des Monats Dezember könnte das Wetter weniger gnädig sein als im Sommer und eher kalt, vielleicht sogar mit etwas Schnee, wer weiß? Sie können den Vollmond um 00:14 Uhr deutscher Zeit beobachten, und zwar drei Tage lang, an denen er weiterhin voll ist. Es ist übrigens der Vollmond, der der Sonnenwende am nächsten ist: Zu dieser Jahreszeit gibt es auf der Nordhalbkugel lange Winternächte, daher ist dies der höchste Vollmond des Jahres und wird bis 2042 andauern!
Obwohl man ihn leicht mit bloßem Auge sehen kann, ist ein Teleskop oder ein Fernglas sehr empfehlenswert, um ihn genauer zu betrachten. Sie können sich auch auf den Höhen der Hauptstadt postieren, um einen tollen Ausblick zu genießen.















