Ein zerbrechliches königliches Schmuckstück ruft heute eine erstklassige Expertise hervor... Das Musée Louvre kündigte am 4. Februar 2026 in einer Mitteilung den Beginn der Restaurierung der Kopfkronenspitze der Kaiserin Eugénie an, die in den nationalen Sammlungen aufbewahrt wird und üblicherweise in der Galerie d'Apollon präsentiert wird. Dieses ikonische Schmuckstück des 19. Jahrhunderts, das auf Befehl Napoléon III. für die Weltausstellung 1855 gefertigt wurde, war beim Einbruch im Oktober 2025 gestohlen worden und wurde noch am selben Tag wiedergefunden. Es weist Deformationen an seinem Rahmen auf, die durch die Bedingungen bei der Entnahme und den Sturz verursacht wurden. Das Museum gibt an, dass der allgemeine Zustand des Objekts eine umfassende Restaurierung ohne Ergänzungen oder Rekonstruktionen ermöglicht.
Zur Erinnerung: Am 19. Oktober 2025 wurde die Vitrine, in der die Krone aufbewahrt wurde, bei einem Einbruch beschädigt. Die Krone wurde mit einer Trennscheibe gewaltsam aus der Präsentation entfernt und konnte der Manipulation nicht standhalten. Kurze Zeit später wurde sie auf dem Boden gefunden, deutlich deformiert und beschädigt durch die Flucht der Einbrecher. Anschließend wurde die Krone von der Kriminalpolizei versiegelt, bevor sie am nächsten Tag an das Abteilung für Kunstobjekte zur Begutachtung übergeben wurde.
Une première inspection réalisée le 20 octobre 2025 par Olivier Gabet, directeur du département des Objets d’art, et Anne Dion, directrice-adjointe, a permis de dresser un diagnostic précis. Plusieurs éléments décoratifs sont détachés, un aigle d’or a disparu, et certaines palmettes présentent des déformations. En revanche, le globe sommital, composé de diamants et d’émeraudes, est resté intact et solidement fixé à la structure.
Der Kronan bewahrt seine vollständigen 56 Smaragdsteine, und von den ursprünglich 1.354 Diamanten sind lediglich einige sehr kleine Bestandteile fehlen oder wurden gelöst wiedergefunden. Diese nahezu unversehrte Substanz ermöglicht eine Restaurierung, die sich auf die Wiederherstellung des Rahmens und die Wiedereinfügung der vorhandenen Steine konzentriert, ohne dass eine Rekonstruktion erforderlich wäre — ein seltener Fall bei einem Schmuckstück dieser Art.
Die gastronomische Versorgung wird einem anerkannten Caterer anvertraut, der nach einem Ausschreibungsverfahren ausgewählt wurde, und von einem beratenden Expertengremium begleitet, das von Laurence des Cars geleitet wird, der Präsidentin und Direktorin des Louvre-Museums. Dieses Gremium vereint Spezialisten für Schmuck, Dekorationskunst des Zweiten Kaiserreichs, Mineralogie und historische Metalle, darunter Experten vom Louvre, vom Musée d'Orsay, vom Muséum national d'Histoire naturelle sowie vom C2RMF. Zudem sind fünf historische französische Schmuckhäuser – Mellerio, Chaumet, Cartier, Boucheron und Van Cleef & Arpels – in einen ausschließlich beratenden Kreationsprozess eingebunden worden.
Die Krone wurde beim Juwelier Alexandre Gabriel Lemonnier in Auftrag gegeben, mit Beteiligung des Bildhauers Gilbert sowie des Juweliers Pierre Maheu. Sie wurde auf der Weltausstellung 1855 präsentiert, wo sie als leichter und eleganter als die des Kaisers empfunden wurde. Nach dem Fall des Zweiten Kaiserreichs wurde sie 1875 wieder an Kaiserin Eugénie zurückgegeben, was ihr die Zerstörung ersparte, die im späten 19. Jahrhundert einen Teil der Kronjuwelen ereilte. Nach ihrer Schenkung im Jahr 1920 wurde sie schließlich 1988 vom Louvre übernommen.
Der Kronteil von Kaiserin Eugénie im Louvre: Seine Geschichte und Besonderheiten
Sie hat in den letzten Monaten die Schlagzeilen beherrscht: Der Kronreif von Kaiser Eugénie wurde im Oktober 2025 im Louvre gestohlen. Tauchen Sie ein in die Geschichte dieses französischen Schatzes. [Mehr lesen]
Sie gehört heute noch immer zu den wenigen erhaltenen Monarchenkronen Frankreichs, neben der Krone Ludwigs XV und jener, die als Karlsmonies bekannt ist – ein echtes Zeugnis der politischen und künstlerischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Mit dieser Restaurierung bereitet sich die Krone darauf vor, ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufzuschlagen. Bleibt nur die Frage, wann und unter welchen Bedingungen sie wieder öffentlich gezeigt werden kann, zumal der Schutz historischer Schmuckstücke aktueller denn je ist.















Der Kronteil von Kaiserin Eugénie im Louvre: Seine Geschichte und Besonderheiten














