Ein weiterer schwieriger Morgen für die Franciliens im RER-Netz am Donnerstag, 26. Februar 2026. Nach einem bereits sehr herausfordernden Mittwoch auf den Linien B, D und E verschärfen sich die Störungen auch heute Morgen erneut, mit Signalstörungen, die seit dem frühen Morgen einen Teil des Netzes lahmlegen.
Auf der RER B entsteht die Störung am Gare du Nord, wo eine sogenannte "tiefe Zone" die Signale behindert und fälschlicherweise einen Zug auf dem Gleis vermutet. Aus Sicherheitsgründen müssen die Züge nun Sichtfahren durchführen, was zu Verzögerungen und Zugausfällen auf der ganzen Linie führt. Die südwärts fahrenden Züge sind zunächst betroffen, doch die Auswirkungen sind in beiden Richtungen spürbar, vor allem zwischen Gare du Nord und Châtelet - Les Halles. Verspätungen, geänderte Fahrpläne und Ausfälle sind auch im Verlauf des Vormittags weiterhin zu erwarten.
Auch der RER D bleibt nicht verschont. Im Abschnitt zwischen Stade de France und Villeneuve-Saint-Georges kommt es in beide Richtungen zu Verzögerungen, ausgelöst durch eine erneute Signalstörung am Bahnhof Châtelet-Les-Halles. Fahrgäste müssen mit bis zu 10 Minuten längeren Reisezeiten rechnen, zudem kommt es zu Änderung bei den Linienführungen und gelegentlichen Streckensperrungen.
Heute Morgen, zwischen 5:30 und 7 Uhr, kam es zu erheblichen Störungen im RER D-Verkehr zwischen Juvisy und Corbeil-Essonnes über Ris-Orangis. Um 7:45 Uhr blieb die Lage angespannt zwischen Juvisy und Malesherbes, diesmal aufgrund einer Signalstörung im Bereich Évry-Val-de-Seine im Département Essonne.
Um die Route optimal anzupassen, empfiehlt es sich, regelmäßig die offiziellen Kanäle zu prüfen. Die RATP und Île-de-France Mobilités veröffentlichen aktuelle Updates in Echtzeit auf ihren Websites und Apps. Das X-Konto der RATP ist ebenfalls eine schnelle Informationsquelle bei solchen Zwischenfällen. Navigations-Apps wie Citymapper oder Google Maps bieten außerdem alternative Routen an, die die aktuellen Störungen berücksichtigen.
Bis die Situation wieder normalisiert ist, werden die Fahrgäste des RER B und RER D gebeten, mit längeren Wartezeiten zu rechnen und vor der Fahrt die Verfügbarkeit ihrer Züge zu prüfen.















