Video Games & Music à la Philharmonie : Unsere Fotos von der Ausstellung zur Musik der Videospiele

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Von Laurent de Sortiraparis · Fotos von Laurent de Sortiraparis · Aktualisiert am 2. April 2026 um 17:58
Die Philharmonie Paris würdigt die Musik der Videospiele mit der Ausstellung Video Games & Music – Die Musik, bei der Sie die Hauptfigur sind, vom 2. April bis zum 1. November 2026. Als immersive und interaktive Reise konzipiert, verfolgt die Ausstellung die Entwicklung der Soundtracks von Videospielen, von den ersten elektronischen Klängen von Pong bis zu den epischen Partituren von Final Fantasy, und zeigt, wie das Musikschaffen die Geschichte und die Wandlungen des Mediums begleitet hat.

Hinweis an alle Liebhaber von Videospielen... Die Philharmonie de Paris präsentiert eine Ausstellung zur Musik der Videospiele mit Video Games & Music, vom 2. April bis zum 1. November 2026. Von Pong bis Final Fantasy, über Super Mario, Zelda oder Pac-Man und Sonic, führt der Rundgang durch die Soundtracks, die die Geschichte der Videospiele geprägt haben. Dank 29 spielbarer Spiele und mehrerer interaktiver Einrichtungen zeigt die Ausstellung, wie diese Musik zu einem echten Bestandteil der Popkultur geworden ist.

Als immersiver Rundgang konzipiert, ermöglicht die Ausstellung den Besuchern, Melodien zu entdecken, die Generationen von Spielerinnen und Spielern bekannt sind. Eine Musik aus Zelda, einige Noten aus Final Fantasy oder die 8‑Bit-Sounds der ersten Spiele reichen oft aus, um Erinnerungen hervorzurufen. Zwischen Vintage‑Konsolen, Archiven, Instrumenten, Bildern und audiovisuellen Installationen rückt Video Games & Music die zentrale Rolle der Musik in der Welt des Videospiels ins Rampenlicht.

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Eine Geschichte zwischen technischen Grenzen und kreativem Spielraum

Der Rundgang beginnt bei den Anfängen, in den Laboren der 1960er Jahre und den ersten Arcade-Hallen der 1970er Jahre. Zu Zeiten von Pong (1972) bestimmten technische Begrenzungen die Gestaltung: Nur wenige elektronische Impulse reichten aus, um eine Atmosphäre zu erzeugen. Diese Einschränkungen führten jedoch zu einer einzigartigen Ästhetik, die heute Kultstatus genießt und eng mit der 8-Bit-Welt und der Arcade-Kultur verbunden ist.

Die Ausstellung zeigt, wie sich die Videospielmusik im Zuge technischer Innovationen – vor allem mit dem Aufkommen des CD-ROM Mitte der 1990er Jahre – deutlich weiterentwickelt hat. Orchestrale Aufnahmen, elektronische Einflüsse, Rock, Jazz oder urbane Klangwelten: Die VGM (Video Game Music) ist heute ein eigenständiges Experimentierfeld. Bedeutende Komponisten wie Kōji Kondo (Super Mario, Zelda), Nobuo Uematsu (Final Fantasy) oder Masato Nakamura (Sonic) haben dazu beigetragen, eine weltumspannende Klangwelt zu gestalten, die längst zu unserem kollektiven Sounderlebnis geworden ist.

Doch das Besondere an dieser Musik ist ihre Interaktivität: Der Spieler beeinflusst hier Rhythmus, Intensität und manchmal sogar die Komposition. Der Computer-Code verwandelt sich in eine lebendige Partitur, vergleichbar mit einer Spieluhr oder einer mechanischen Orgel, bei der jede Aktion die Klanglandschaft neu gestaltet.

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Ein Programm für Neugierige, Begeisterte und Nostalgiker

Ob Sie nun ein Fan der Spielhallen der 80er Jahre sind, Just Dance lieben oder neugierig auf immersive Erlebnisse wie das in Omikron mit David Bowie sind, jeder Raum der Ausstellung ist so konzipiert, dass Sie die Musik sowohl mit dem Körper als auch mit den Ohren erleben können. Bewegungssensoren, kollaborative Musikspiele und sensorische Installationen laden zu einer echten Klangchoreografie ein. Die Vielfalt der präsentierten Welten veranschaulicht den außergewöhnlichen visuellen und musikalischen Reichtum des Mediums Videospiel, das zu einem bevorzugten Experimentierfeld für Komponisten geworden ist.

Gleichzeitig werden die großen Namen der zeitgenössischen Musik – von Jean-Michel Jarre über Radiohead und den Wu-Tang Clan bis hin zu Nine Inch Nails – gewürdigt, um zu zeigen, wie die Sprache der Videospiele die weltweite Musikszene beeinflusst hat. Nicht zu vergessen sind die Bereiche, die der Demoszene und dem Chiptune gewidmet sind und die 8-Bit-Ästhetik in einem sowohl retro als auch futuristischen Universum fortsetzen. Eine Möglichkeit, zu veranschaulichen, wie die Videospielkultur heute mit den großen künstlerischen Strömungen in Dialog tritt.

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29 spielbare Spiele und fünf fesselnde Erlebniswelten

Inspiriert von der Struktur der Videospiele selbst, erstreckt sich die Ausstellung über fünf scenografische "Biom", die von La Sagna & Racine gestaltet wurden. Dabei wurde mit der Künstlerin Mounir Ayache und dem Grafikduo E+K zusammengearbeitet. Jeder Raum schafft eine eigene visuelle und akustische Atmosphäre und lädt die Besucher ein, sich frei im Raum zu bewegen.

Insgesamt präsentieren 29 spielbare Videospiele den Rundgang. Von Pionierwerken wie Simon (1978) bis hin zu populären Phänomenen wie Guitar Hero, Dance Dance Revolution, PaRappa the Rapper, The Legend of Zelda: Ocarina of Time oder Just Dance legt die Ausstellung den Schwerpunkt auf die körperliche und gemeinschaftliche Seite der Videomusik. Ergänzend zeigt sie originelle Kunstwerke, historische Konsolen, Fotografien zur Arcade-Kultur sowie Werke von Künstlern wie Invader oder eBoy.

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Kuratiert von der Musikwissenschaftlerin Fanny Rebillard und dem Journalisten und Experten für Videospiele Jean Zeid bringt die Ausstellung klar zum Ausdruck, dass die Videospielmusik längst ein fester Bestandteil des zeitgenössischen Kulturguts ist. Konzerte mit symphonischer Musik, Special-Alben, Remixe und Kooperationen mit Rap- oder Elektro-Künstlern – bis hin zu einem Auftritt von Daft Punk in Fortnite – zeigen, wie sehr die Musik aus Videospielen heute weit über den Spielkontext hinausreicht.

Unser Bericht zur Ausstellung Video Games & Music in der Philharmonie:

Eine Ausstellung, die wir schon vor der Eröffnung anschauen konnten. Was die Inszenierung angeht, startet man in einem Raum, den die Philharmonie als Präsentationsraum beschreibt – ein bisschen wie ein Tutorial in einem Videospiel –, bevor man durch einen Tunnel in eine Art „offene Welt“ gelangt, in der sich die verschiedenen Bereiche entfalten.

So durchwanderst du die Geschichte des Videospiels und seiner Musik, von 8-Bit‑Tonspuren bis hin zu orchestralen Klängen, die im Spiel durch die Einführung von CD‑ROMs möglich wurden – Speicherplatz mit mehr Daten für eine Musik von dieser Kaliberhöhe. Es gibt auch zahlreiche Kurzeinlagen zum Ausprobieren, jeweils eine bis fünf Minuten lang, damit man die in‑Game‑Musik erleben und ihre Bedeutung für Erzählung und Action verstehen kann (Hallo an The Tidal Wave in Der Albtraum der Smurfe...).

Wir tauchen auch wieder in viele vergessene Spiele ein – eine wahre Madeleine de Proust für alle, die in den Neunzigern groß geworden sind.

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Unsere Empfehlungen:

Zunächst: Die Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss und ist barrierefrei zugänglich. Allerdings ist es dort etwas dunkel, kommen Sie daher vorbereitet – keine grelle Beleuchtung, keine expliziten Farben, sondern nur wenige ultraviolette Lichter, die eine leicht retro‑anmutende Stimmung erzeugen.

Aufmerksamkeit gilt auch den vielen Easter Eggs und anderen versteckten Passagen, die zu Sälen führen und musikalische sowie spielerische Universen offenbaren – etwa rund um Sonic oder Just Dance. Und vor allem: nehmen Sie sich Zeit, die angebotenen Spiele zu erkunden und die ausliegenden Panels zu lesen. Sie lernen eine Menge über Musik, Soundeffekte und ihre Bedeutung für Videospiele im Lauf der Zeit.

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Ein besonderes Programm und ein spezieller Katalog

Im Rahmen der Ausstellung gibt es im Juni 2026 zahlreiche Zusatzveranstaltungen: Ein kostenfreier Forum, Konzerte wie Assassin’s Creed Symphonic Adventure, symphonische Highlights rund um Final Fantasy, eine Nacht der Chiptunes sowie ein Familien-Event rund um Just Dance.

Durch die Verschmelzung von Technologie, Musikproduktion und Popkultur bietet die Philharmonie de Paris eine sinnliche und interaktive Erfahrung, die zeigt, wie diese Melodien – heute von über drei Milliarden Spielern weltweit geteilt – fest in unserem kollektiven Gedächtnis verankert sind. Lust auf einen Besuch?

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 2. April 2026 bis 8. November 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    221 Avenue Jean Jaurès
    75019 Paris 19

    Route berechnen

    Infos zur Barrierefreiheit

    Zugang
    Metrolinie 5 Station "Porte de Pantin".

    Offizielle Seite
    philharmoniedeparis.fr

    Weitere Informationen
    Dienstag bis Donnerstag von 12:00 bis 19:00 Uhr, Freitag von 12:00 bis 21:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr. Während der Schulferien (Zone C): Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 20:00 Uhr (19:00 Uhr während der Sommerferien). Geschlossen am 1. Mai, 25. Dezember und 1. Januar.

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