In Paris lädt die Fondation Pernod Ricard vom 17. Februar bis zum 18. April 2026 zur Ausstellung zeitgenössischer Kunst Der Traum als Argument ein. Die Schau vereint Amie Barouh, Chloé Quenum und den Philosophen Mohamed Amer Meziane zu einer reflexiven Betrachtung darüber, wie der Traum als Raum für Erfahrung, Denken und Verbindung fungiert. Die Ausstellung untersucht, wie Träume unsere Wahrnehmung, unsere zeitgenössischen Vorstellungen und unsere Beziehungen zu anderen beeinflussen, indem sie künstlerische Praktiken mit einer philosophischen Herangehensweise verbindet. Anhand von Installationen, Objekten und konzeptuellen Arbeiten entwerfen die Künstler eine Reise, bei der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschoben und neu definiert werden. Präsentiert in der Fondation Pernod Ricard im Kontext der aktuellen Kunstszene in Paris, lädt die Ausstellung dazu ein, den Traum als ein gemeinsames und zugleich persönliches Raum zwischen verschiedenen Welten zu betrachten.
Die Ausstellung zeigt hybride Kunstformen aus verschiedenen Regionen der Welt. Der Traum wird zur Sprache, zum Interpretationsmaterial, aber auch zum Werkzeug für den interkulturellen Dialog. Hier wird nicht versucht, die Geheimnisse des Traums zu entschlüsseln, sondern seinen Spuren zu folgen und neue Wege der Interaktion zu finden. Wenn Sie auf der Suche nach Erfahrungen sind, die unsere Zeit durch das Prisma der Sensibilität hinterfragen, wird Sie dieses Angebot zweifellos berühren.




Amie Barouh und Chloé Quenum verankern in ihrer Arbeit eine starke Beziehung zur Erinnerung, zu Symbolen und zum Intimen. Ihre Werke laden zur Kontemplation ein und hinterfragen gleichzeitig die Formen der Repräsentation an der Schnittstelle zwischen Realität und Fantasie. Parallel dazu stellt Mohamed Amer Meziane eine philosophische Reflexion über den Traum als Werkzeug für dekoloniales Denken und Emanzipation an. Was diese drei einzigartigen Stimmen vereint? Ein gemeinsamer Wille, dem Traum eine politische, sinnliche und relationale Funktion zu geben, die weit über ein einfaches Analyseobjekt hinausgeht.
Der Ausstellungsrundgang ist wie eine sinnliche Erfahrung aufgebaut, bei der jedes Werk zu einem Fragment einer Erzählung wird, zu einem Eingangstor zu einer anderen Lesart der Welt. Der Besucher ist eingeladen, sich von den Werken durchdringen zu lassen, sich für andere Erzählungen zu öffnen und sich von den gewohnten Rahmen zu lösen. Lassen Sie sich gerne überraschen, verunsichern oder fragen Sie sich, welchen Platz das Intime im öffentlichen Raum einnimmt? Dann ist dieser künstlerische Moment genau das Richtige für Sie.
Der Traum, dieser andere Teil in der Pernod Ricard Stiftung richtet sich an alle, die neugierig auf zeitgenössische Kunst sind, die Philosophie lieben, kontemplative Geister sind und die Grenzen zwischen den Disziplinen neu überdenken möchten. Wenn Sie bereichsübergreifende Projekte schätzen, die intellektuelle Reflexion, ästhetische Erfahrung und Multidisziplinarität miteinander verbinden, dann hat diese Ausstellung das Zeug dazu, Sie zu fesseln. Sie ist ein ideales Format für einen Soloausflug, den man in einem Moment der Selbstreflexion erleben kann, oder für einen kulturellen Termin zu zweit, der zu Diskussionen anregt.
Wenn Sie jedoch eine spielerische, spektakuläre, visuell demonstrative oder kinderfreundliche Ausstellung suchen, könnte Ihnen das, was hier geboten wird, zu konzeptuell erscheinen. Der Ton ist eher introspektiv als spektakulär und eher auf Langsamkeit als auf Animation ausgelegt. Dieser Vorschlag richtet sich vor allem an diejenigen, die bereit sind, sich von der Abstraktion leiten zu lassen und das Unerwartete willkommen zu heißen.




In einer Welt, die mit Bildern und formatierten Erzählungen übersättigt ist, bietet Ihnen diese Ausstellung die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln und in ein Universum einzutreten, in dem der Traum keine Zuflucht, sondern ein Werkzeug der Transformation ist. Durch diese traumhafte Erkundung tauchen auch unbekannte Realitäten auf: nicht-westliche Spiritualität, alternative Kosmologien, vergessene Erinnerungen. Die Ausstellung ruft somit situiertes Wissen auf, Fragmente von Welten, die oft an den Rand gedrängt werden, hier aber einen neuen Resonanzraum finden.
Der Traum wird so zu einem Vektor kollektiver Erzählungen, der unerwartete Dialoge zwischen Kulturen, Disziplinen und Empfindlichkeiten eröffnen kann. Ein bewegliches Territorium, das langsam und mit wachen Sinnen durchschritten werden muss.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 17. Februar 2026 bis 18. April 2026
Standort
Pernod Ricard Stiftung
1 Cours Paul Ricard
75008 Paris 8
Zugang
U-Bahn Linie 13 Station "Liège" oder Linie 3 Station "Europe".
Tarife
Kostenlos
Offizielle Seite
www.fondation-pernod-ricard.com
Weitere Informationen
Geöffnet Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr, montags nach Vereinbarung. Nachtaktion am Mittwoch bis 21 Uhr.















