Leonora Carrington, die traumhafte Schau einer surrealistischen Künstlerin im Musée du Luxembourg, Fotos

Von Cécile de Sortiraparis · Fotos von Cécile de Sortiraparis · Aktualisiert am 16. Februar 2026 um 20:01
Das Musée du Luxembourg widmet eine Ausstellung der Künstlerin Leonora Carrington, einer Malerin und Bildhauerin, die die Konventionen der Kunst herausfordert. Die Schau ist vom 18. Februar bis zum 19. Juli 2026 zu sehen.

Ihren ganz eigenen Kosmos wird nicht jedermann ansprechen, doch genau diese Einzigartigkeit macht sie zu einer außergewöhnlichen Künstlerin. Das Musée du Luxembourg lädt uns ein, in der ersten Hälfte des Jahres 2026 erneut in ihr Werk einzutauchen.

Von England über Italien, Frankreich und die Vereinigten Staaten bis nach Mexiko, vom Surrealismus über die Esoterik bis zum Feminismus: Leonora Carrington führte ein überraschendes Leben, frei von den Regeln und Zwängen ihrer Zeit. Entdecken Sie das Leben und vor allem die Werke dieser besonderen Künstlerin in der Retrospektive des Musée du Luxembourg, die vom 18. Februar bis zum 19. Juli 2026 zu sehen ist.

Weniger bekannt als Frida Kahlo oder André Breton, gilt Leonora Carrington dennoch als eine Künstlerin, die ihren Kollegen ebenso bedeutend ist. Malerin und Bildhauerin britischer Herkunft, hat sie die Kunstwelt mit ihrem einzigartigen Stil und ihren ungewöhnlichen Werken geprägt, die die traditionellen Kunstnormen herausfordern. Das Luxemburger Museum präsentiert sie heute als eine „Frau des Vitruv“, ein Symbol für Harmonie und Innovation im 20. Jahrhundert.

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Leonora Carrington strebte nach Harmonie: Sie beschäftigte sich mit der Verschmelzung von Mensch und Tier, von Männlichem und Weiblichem. Ihre Werke sind inspiriert von Mythologie, Religionen und spirituellen Bewegungen sowie vom Esoterik: Natürliche Kräfte und mystische Energien verleihen diesem neuen, farbenfrohen Universum Leben.

Die Werke des Künstlers sind eng mit der surrealistischen Bewegung verbunden: Es gibt Collagen-ähnliche Kompositionen, kräftige Farbtöne, hybride Figuren und eine eindrucksvolle Symbolik. Für diese Ausstellung versammelt das Museum 126 Werke, die die Entwicklung dieser außergewöhnlichen Künstlerin nachzeichnen.

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Was Leonora Carrington malt, ist ihr Leben, ihre Erlebnisse. Sie lässt sich von ihren Reisen, Begegnungen und ihrer Suche nach sich selbst inspirieren, genauso wie von ihrer Neugier auf die Welt. Mehrfach emigriert sie, um dem Zweiten Weltkrieg zu entkommen oder ihrer Internierung in einer Nervenklinik zu entfliehen. Diese traumatischen Erfahrungen verleihen ihren Werken Tiefe und Ernsthaftigkeit. Liebe und der Kreislauf des Lebens prägen ebenfalls ihre Weltsicht: Durch ihre Mutterschaft findet sie einen neuen kreativen Impuls.

In ihrer Kunst wie in ihren Überzeugungen zeigt die Künstlerin einen ausgeprägten Sinn für Avantgarde. Feministin und Umweltschützerin, beeindruckt ihre erstaunliche Modernität – sie ist eine Künstlerin und eine Frau, die ihrem Zeitalter weit voraus ist.

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Leonora Carrington hat ihre eigene Welt erschaffen – eine einzigartige Mischung aus Kreaturen aus dem englischen Volksglauben, katholischen Heiligen und buddhistischen Prinzipien. Sie griff magische Praktiken wie Okkultismus, Tarot und Spiritismus auf und integrierte sie in ihre Kunst. Von England bis nach Mexiko, vom katholischen Glauben bis hin zum Esoterischen – die Künstlerin hat verschiedenste Überzeugungen aufgenommen und zu einer eigenen, magischen Welt aus hybriden Wesen gemacht.

Auf dem Weg durch die Ausstellung taucht man immer tiefer in eine zunehmend merkwürdige, traumhafte Welt ein. Carringtons Gemälde gleichen sowohl Träumen als auch Albträumen, mit dunkleren Farbpaletten, Lichtspielen, die den Blick fesseln, und manchmal überraschend gewählten Farbkombinationen. Jedes Werk scheint direkt aus einem Traum zu stammen: Insgesamt wirkt alles skurril, ein bisschen verrückt, doch die Komposition folgt einer eigenen, klaren Logik.

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Jedes Gemälde erzählt seine eigene Geschichte und steckt voller Symbole. Oft ist es notwendig, die Begleittexte und Beschriftungen im Raum zu studieren, um sie wirklich zu verstehen: Leonora Carrington lässt uns nicht so leicht in ihre Welt eintauchen. Tatsächlich ist ihre Malerei nicht für jeden Zuschauer zugänglich. Besonders jene, die sich für Esoterik, Spiritualität oder das Ungewöhnliche interessieren, werden diese Künstlerin schätzen. Für Liebhaber klassischer oder naturalistischer Kunst hingegen könnte es schwierig sein, sich auf dieses einzigartige Universum einzulassen.

Leonora Carrington ist eine faszinierende Künstlerin, eine außergewöhnliche Entdeckung, die man zu Beginn des Jahres in Paris machen kann. Lassen Sie sich auf eine Begegnung der dritten Art im Musée du Luxembourg ein...

Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 18. Februar 2026 bis 19. Juli 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    19, rue de Vaugirard
    75006 Paris 6

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    Infos zur Barrierefreiheit

    Zugang
    RER B Station "Luxembourg", Linie 4 Station "Saint-Sulpice", Linie 12 Station "Rennes".

    Tarife
    Tarif réduit : €10
    Plein tarif : €14

    Offizielle Seite
    museeduluxembourg.fr

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