Codex auf den Mauern: Vom Straßengraffiti zum Mineralogiemuseum der École des Mines Paris – unsere Fotos

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Von Caroline de Sortiraparis · Fotos von Caroline de Sortiraparis · Aktualisiert am 28. Januar 2026 um 17:36
Doch zum allerersten Mal wird Street Art im Minéralogie-Museum der École des Mines Paris präsentiert! Vom 29. Januar bis zum 27. Juni 2026 laden die wilden Chimären des Urban-Art-Künstlers Codex Urbanus ein, in dieser renommierten Einrichtung im 6. Arrondissement entdeckt zu werden.

Von Street Art bis hin zum École des Mines de Paris? Vom 29. Januar bis zum 27. Juni 2026 bringt die urbane Kunst den Mineralogie-Museum dieser renommierten Pariser Institution zum Leuchten – dank der Werke von Codex Urbanus. Der Pariser Street Artist, Codex Urbanus, ist bekannt für sein faszinierendes Tierhybrid-Bestiarium, das er mit Markern an Wände im Herzen der Stadt gezeichnet hat. Seit über 15 Jahren beeindrucken seine fantasievollen Kreationen – insgesamt etwa 800 – sowohl Passanten als auch Kunstliebhaber, die die Werke gerne aufspüren und verfolgen.

Nachdem er bereits im Jahr 2016 im Musée National Gustave Moreau, 2018 im Pariser Kanalisationsmuseum, 2020 im Château de Malmaison sowie 2024 im Fragonard-Parfümmuseum ausgestellt hat, Codex Urbanus präsentiert seine Chimären dieses Jahr wieder im Musée de Minéralogie.

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Merken Sie sich das Datum: vom 29. Januar bis zum 27. Juni 2026 ist die Ausstellung "Codex on the Rocks" zu sehen. Ein ungewöhnliches Event, das die flüchtige Atmosphäre der Street Art, die Fantasien von Codex Urbanus, die Vielfalt der Mineralwelt und die internationale Anerkennung einer renommierten Institution verbindet. Fast fünf Monate lang können Besucher die Werke des Pariser Street Art-Künstlers entdecken und gleichzeitig eine außergewöhnliche Sammlung von Tausenden Mineralien in diesem seit 1794 bestehenden und berühmten Museum bestaunen. Für Einsteiger sei erwähnt: Das Museum beherbergt rund 100.000 Stücke, von denen etwa 5.000 in Vitrinen ausgestellt sind – darunter Gesteine, Erze, Edelsteine und Meteore.

Hier liegt der Ort, umgeben von außergewöhnlichen Kostbarkeiten, an dem Codex Urbanus sich eingemischt hat, indem er künstlerische In-Situ-Werke geschaffen hat. Doch erwarten Sie keine monumentalen Fresken. Da der Künstler den Besuchern keine imposante Kunstwerke aufzwingen möchte, die nur die historische Atmosphäre des Hauses aufsaugen wollen, hat er stattdessen dezente Stücke gestaltet, die sich harmonisch in das setting dieses wunderschönen, in Reihen angeordneten 12-Räume-Ensembles einfügen. Die Chimären von Codex Urbanus liefern so eine künstlerische Perspektive auf die Sammlungen des Museums und seine Geschichte.

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Für diese Ausstellung hat der Street Artist insbesondere seine Spuren auf Plänen und Zeichnungen des Gebäudes der École des Mines hinterlassen, auf mineralischen Landschaftssteinen, versteinerten Holzstücken sowie auf alten mineralogischen Gravuren aus dem 18. Jahrhundert. Beim genauen Betrachten entdeckt man zudem eine neue Familie mineralischer Wirbelloser, die von den im Museum ausgestellten Proben inspiriert wurde und direkt neben den Gravuren zu sehen sind.

Wir sind ebenso begeistert von den aquatischen Chimären, die in kleinen Aquarien schwimmen, sowie von den zwanzig fantastischen Wesen, die auf schwarzen Tafeln mit Markern skizziert sind. Diese vermitteln einen faszinierenden Einblick in die unterschiedlichen Kristallstrukturen, die der Besucher in den Vitrinen entdecken kann. Besonders ins Herz geschlossen haben wir auch die beiden Kreaturen, die den Hammer tragen – das alte Wappentier der École des Mines.

Ein kleiner Tipp: Ne hetzen Sie und nehmen Sie sich die Zeit, alles in Ruhe zu betrachten – sowohl die Wandgemälde als auch die Vitrinen. Es wäre schade, die berühmte Sammlung legendärer Steine im Mineralienmuseum zu verpassen, die von Kryptonit über Orichalcum bis hin zu Verredragon und Mithril reicht.

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Als eine Art Schnitzeljagd konzipiert, bei der mehr als 100 Gemälde und Zeichnungen in den Räumen des Museums versteckt sind, verbindet die Ausstellung "Codex on the Rocks" urbanen Kunst, Fantasiewelten und die mineralische Welt auf faszinierende Weise. Man würdigt die Arbeit des Künstlers, der eigens für diese Gelegenheit Werke geschaffen hat, und lobt zugleich die Initiative des Mineralogiemuseums, das erstmals seine Pforten für Streetart geöffnet hat. Für den Eintritt zahlt man 7 Euro im vollen Tarif oder 4 Euro ermäßigt, und der Zugang zum Mineralogiemuseum der École des Mines in Paris ist damit gesichert.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 29. Januar 2026 bis 27. Juni 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    60, boulevard Saint Michel
    75006 Paris 6

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    Tarife
    Tarif réduit - accès musée : €4
    Plein tarif - accès musée : €7

    Offizielle Seite
    www.musee.minesparis.psl.eu

    Weitere Informationen
    Geöffnet samstags von 10:00 bis 12:30 und von 14:00 bis 17:00
    Dienstags von 10:00 bis 12:00 sowie von 13:30 bis 18:00
    Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 13:30 bis 18:00

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