Es war eine Zeit, die auch Menschen unter zwanzig gut kannten. Im Jahr 2020 traf die Covid-19-Pandemie die ganze Welt und zwang zahlreiche Länder zu Lockdowns oder Ausgangssperren. In diesen Phasen leerten sich die Städte ihrer Bewohner, und es entstanden Landschaften, die man selten gesehen hat.
Der Fotojournalist Christophe Lepetit durchstreifte Paris von November 2020 bis Mai 2021, bewaffnet mit seiner Kamera. Er fing diese fast surreale Kulisse ein, die völlig leere Hauptstadt, ohne Touristen oder Anwohner. Keine Autos, keine Menschenmassen, keine Straßencafés oder Geschäfte: Nur beleuchtete Monumente, von niemandem bewundert.
Christophe Lepetit präsentiert diese Serie von Fotografien in der Orangerie du Sénat vom 3. bis zum 14. Juli 2026. Die Ausstellung Paris en suspens versammelt Dutzende Aufnahmen, Zeugnisse einer Zeit jenseits des Gewöhnlichen, fast unwirklich.
Der Eiffelturm, der Arc de Triomphe, die Ufer der Seine, der Sacré-Cœur, die Place Vendôme, die Opéra Garnier und der Pont des Arts… All diese ikonischen Pariser Schauplätze, die sonst vor Leben nur so sprühen, stehen während der Ausgangssperre leer da. Die Hauptstadt ändert damit ihr Ambiente. Die Straßen, die Denkmäler, die Bauwerke bieten den Blicken der Zuschauer frei, nichts und niemand versperrt den Horizont. Und doch wirkt eine Stadt ohne Bewohner seltsam, ja fast beunruhigend…
Mit dieserFotoausstellung, Christophe Lepetit möchte die Schönheit von Paris und seinem Erbe ins Licht rücken. Er möchte auch jene unerwarteten und bewegenden Ereignisse festhalten, jene Ausgangssperren, die unsere kollektive Geschichte geprägt haben. Die Ausstellung ist diesen Sommer in der Orangerie des Senats zu sehen.
Termine und Öffnungszeiten
Von 3. Juli 2026 bis 14. Juli 2026
Standort
Orangerie des Senats
19 Bis rue de Vaugirard
75006 Paris 6
Offizielle Seite
christophelepetit.com















