Das Musée d’Art Moderne de Paris widmet Simone Fattal eine Ausstellung mit der Retrospektive Des villes au fond d’un lac, die vom 18. September 2026 bis zum 24. Januar 2027 zu sehen ist. Anlass, den Weg dieser libano-amerikanischen Künstlerin anhand rund einhundert Arbeiten – Gemälden, Keramiken und Collagen – zu entdecken, in einer ersten Monografie-Ausstellung dieser Künstlerin in einem Pariser Museum.
In Damaskus geboren im Jahr 1942 und seit vielen Jahren in Paris ansässig, entwickelt Simone Fattal ein Werk, das von Literatur, Archäologie, Mythologie und Geschichte geprägt ist. Nach Philosophie-Studien in Beirut bzw. an der Sorbonne, ergänzt durch Kurse an der École du Louvre, beginnt sie Ende der 1960er Jahre in Libanon mit der Malerei, bevor sie diese Praxis während ihres Exils in den USA im Jahr 1980 unterbricht. Sie gründet daraufhin den Verlag The Post-Apollo Press, der Poesie und experimentellen Texten gewidmet ist, bevor sie Anfang der 1990er Jahre zur bildenden Kunst zurückkehrt, vor allem durch Keramik.
Der Ausstellungsweg vereint mehr als fünfundzig Jahre schöpferischer Tätigkeit, ohne einer chronologischen Reihenfolge zu folgen. Die Werke sind in thematische Gruppen gegliedert, um die verschiedenen Phasen und Techniken, die der Künstler erforscht hat, einander gegenüberzustellen. Die frühen Landschaftsmalereien stehen im Dialog mit keramischen Skulpturen, Collagen, die persönliche Erzählungen und kollektives Gedächtnis vermischen, sowie Aquarellen und Tuschearbeiten, die während seiner Rückkehr nach Paris entstanden. Eine Auswahl von Publikationen, veröffentlicht von The Post-Apollo Press, ergänzt ebenfalls die Präsentation und beleuchtet die Bedeutung seiner verlegerischen Tätigkeit im gesamten Schaffen.
Mit Städte am Grund eines Sees, dem Musée d'Art Moderne de Paris präsentiert eine vielschichtige Lesart des Werks von Simone Fattal, indem sie Medien, kulturelle Referenzen und die unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere miteinander ins Gespräch bringt. Diese Retrospektive ermöglicht es daher, die Arbeit einer Künstlerin besser zu erfassen, deren Schaffen gleichermaßen in Landschaften wie in Erzählungen, Mythen und alten Zivilisationen wurzelt.
Der Ausstellungsweg ist abwechslungsreich und manchmal überraschend, doch beim ersten Blick nicht immer sofort zugänglich. Der Stil von Simone Fattal nähert sich der Abstraktion. Man beobachtet Farbbewegungen auf einer Leinwand, humanoide Statuen, unbekannte Schriften... Dennoch tragen all diese Werke eine tiefe Bedeutung.
Nehmen Sie sich Zeit, die Saaltexte und die Texte zu den Werken zu lesen, um alle Mythen und alle Geschichten zu verstehen, die diese Kreationen inspiriert haben. Griechische Götter, Krieger Mesopotamiens, göttliche Tiere, Naturinspirationen, Lichtspiele: Simone Fattal erzählt die alten Geschichten, die unsere Kulturen und Zivilisationen geprägt haben. Manchmal vermischen sich Zeiten und wiederholen sich: Die Ereignisse der Gegenwart, die Dramen, die die Künstlerin erleben musste, finden ihr Echo in diesen Erzählungen der Vergangenheit – und damit in der Arbeit der Künstlerin. Kriege, Flucht zum Überleben, Machtstreben – die Menschen ähneln sich letztlich, egal aus welchem Jahrhundert.
Treten Sie mit offenem Geist in diese Ausstellung ein und lassen Sie sich von den Mythologien und Geschichten Simones Fattal im Musée d'Art Moderne de Paris mitreißen.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.
Termine und Öffnungszeiten
Von 18. September 2026 bis 24. Januar 2027
Standort
Museum für Moderne Kunst in Paris
11, avenue du Président Wilson
75116 Paris 16
Route berechnen
Infos zur Barrierefreiheit
Tarife
Moins de 18 ans : Kostenlos
Tarif réduit : €12
Plein tarif : €14
Offizielle Seite
www.mam.paris.fr
Weitere Informationen
Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.



























