Er spiegelt ruhig einige Kilometer vor der Hauptstadt wider. Doch unter dieser weiten Wasserfläche von 42 Hektar verbirgt sich die Erinnerung an eine ehemalige Abbaustätte. Der berühmte künstliche See der Stadt Créteil bedeckt heute das ehemalige Steinbruchsgebiet, das einst ein Gips- und Kiesabbau war – genauer gesagt, eine Kiesgrube, die in den alten Flussablagerungen der Seine und Marne ausgehoben wurde.
Die Gewinnung, die zwischen 1940 und 1976 betrieben wurde, hat allmählich tiefe Tümpel geschaffen, indem sie den Grundwasserspiegel erreichte. Dieser Ursprung erklärt vieles, vor allem das Erscheinungsbild des Ortes. Der See verdankt seine Existenz keineswegs einem launischen Flussbett oder einem romantisch verlassenen alten Flussarm. Er ist vielmehr das greifbare Ergebnis eines industriellen Aushubs, der anschließend in ein umfassendes städtebauliches und landschaftliches Projekt integriert wurde. Dieses Projekt führte außerdem zur Entstehung der städtischen Freizeinseln.
Die Entwicklung dieses Bezirks ist Teil der umfangreichen Umgestaltungen des Nouveau Créteil. Dort, wo früher Baumaterialien abgebaut wurden, kann man heute spazieren gehen, Vögel beobachten, Wassersportarten ausprobieren oder einfach die Wasserflächen zwischen zwei Markenzeichen von Créteil bewundern.
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Standort
See von Créteil
lac de créteil
94000 Creteil
Zugang
Créteil Pointe du Lac (Linie 8)















