Mit Daddy würde Marion Siéfert ihre Erforschung der digitalen Welt und der Machtverhältnisse fortsetzen, indem sie ein fiktives Drama inszeniert, das in den Online-Praktiken von Jugendlichen verankert ist. Diese Kreation, die in der Grande Halle de la Villette in vier außergewöhnlichen Aufführungen gezeigt wird, nimmt die Welt der Rollenspiele, der immersiven kollektiven Spiele im Internet, zum Schauplatz. Die Regisseurin bleibt ihrer Ästhetik treu, die Theater, Performance und Verweise auf die Populärkultur vereint, und würde hier ein packendes Fresko über die Triebfedern des zeitgenössischen Raubbaus präsentieren.
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Die Handlung von Daddy folgt Mara, einem 13-jährigen Mädchen aus prekären Verhältnissen, das in Online-Rollenspielen Zuflucht findet. Während ihrer Sitzungen lernt sie einen älteren Mann kennen, der sie in eine virtuelle Welt namens Daddy einführt. Dieses scheinbar verlockende Spiel verspricht ihr ein traumhaftes Leben nach dem Vorbild der Prominenten, die sie bewundert. Doch schon bald offenbart das Spiel seine dunkle Seite: Um Fortschritte zu machen, muss Mara immer mehr zweideutige Prüfungen annehmen, bei denen die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Das Stück wechselt zwischen intimen Szenen, stilisierten Sequenzen, die an ein Musical oder einen Fantasy-Film erinnern, und Momenten roher Spannung, um die Logik der Einflussnahme, in die das Mädchen gerät, besser zu vermitteln.
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Diese Aufführung würde sich an ein erwachsenes oder erfahrenes Publikum richten, das für gesellschaftliche Fragen, Jugendthemen und die digitale Kultur sensibilisiert ist. Liebhaber vonzeitgenössischem Theater, immersiven Bühneninstallationen oder hybriden Erzählweisen könnten hieran großes Interesse finden. Daddy würde die Codes von Videospielen, Musikvideos und Genrefilmen nutzen, um über sensible Themen wie Dominanz, Einflussnahme und sexuelle Gewalt zu sprechen. Aufgrund der Thematik und einiger potenziell verstörender Szenen wäre das Stück nicht für junge Zuschauer oder ein Publikum geeignet, das auf diese Herausforderungen nicht vorbereitet ist.
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Mit Daddy würde Marion Siéfert eine dichte und radikale Bühnenerfahrung vorschlagen, in der Theater und digitale Kultur zusammenkommen, um die brennende Frage der Ausbeutung der Schwächsten in fiktiven und gleichzeitig sehr realen Welten zu behandeln. Durch die Inszenierung von Kindheit, Revolte und Illusion würde sie das Theater weiterhin zu einem Werkzeug zur Analyse der Gegenwart machen.
Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und beruht nicht auf einer direkten Beobachtung der Aufführung.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 22. Mai 2025 bis 25. Mai 2025
Standort
Die Grande Halle de La Villette
211 Avenue Jean Jaurès
75019 Paris 19
Zugang
Metrolinie 5 Station "Porte de Pantin".
Tarife
€10 - €28
Reservierungen
www.lavillette.com



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