Unter der Regie von Éric Barbier und er freundet sich im Jahr 2017 mit den Kinos an, La Promesse de l’aube ist die Adaption des autobiografischen Romans von Romain Gary. Mit Pierre Niney und Charlotte Gainsbourg in den Hauptrollen erzählt der Film die außergewöhnliche Lebensgeschichte des Schriftstellers, von seiner Kindheit in Osteuropa bis hin zu seinem Durchbruch in Literatur und Militärdienst. Nach mehreren Fernsehausstrahlungen wird der Streifen ab dem 1. Februar 2026 im Katalog von HBO Max zu sehen sein.
Von seiner schweren Kindheit in Polen bis zu seiner Jugend unter der Sonne von Nizza, und seinen Fliegerheldentaten im Zweiten Weltkrieg – das Leben von Romain Gary ist geprägt von Exil, Krieg und großem Ehrgeiz. Bei jedem Schritt seiner Reise prägte eine zentrale Figur sein Schicksal: seine Mutter Nina, eine leidenschaftliche, liebevolle und zugleich kompromisslose Frau, überzeugt, dass ihr Sohn zu einem außergewöhnlichen Weg bestimmt ist.
Diese enge Bindung, die zum Motor von Garys Erfolg wird, verwandelt sich zunehmend in eine Last, aus der er nur schwer ausbrechen kann. Die mütterliche Liebe, gleichzeitig Antrieb und Ballast, prägt die Geschichte und begleitet den Protagonisten durch sein Leben als Mann, Schriftsteller und Diplomat – zwischen gehaltenen Versprechen und persönlichen Enttäuschungen.
Der Film entstand aus dem Wunsch des Produzenten Éric Jehelmann, den bedeutenden Roman von Romain Gary zu verfilmen, den er als äußerst filmisch empfand. Éric Barbier, der gemeinsam mit Marie Eynard auch das Drehbuch schrieb, musste eine Geschichte komprimieren, die fast zwanzig Jahre Lebensgeschichte und zahlreiche Länder umfasst, dabei jedoch stets die Atmosphäre des Originals bewahren. Die Dreharbeiten dauerten 14 Wochen und fanden in fünf Ländern statt. Dabei kamen erhebliche logistische Ressourcen und Spezialeffekte zum Einsatz, vor allem für die Luftszenen des Krieges.
Pierre Niney verkörpert den erwachsenen Romain Gary, gefangen zwischen seinen Gegensätzen, während Charlotte Gainsbourg Nina mit einer eindrucksvollen Präsenz zum Leben erweckt – eine Darbietung, die bei der Veröffentlichung des Films viel Anerkennung erhielt. Der Streifen wurde mehrfach nominiert, unter anderem bei den César- und Lumières-Preisen der ausländischen Presse, und gewann mehrere Auszeichnungen auf internationalen Festivals. Damit festigt er seinen Platz als außergewöhnliches Werk im aktuellen französischen Kino.
Mit ihrer epischen Erzählweise und einem Ton zwischen persönlichem Drama und historischer Panorama richtet La Promesse de l’aube sich an ein Publikum, das große Literaturadaptionen und Charakterporträts schätzt. Der Film reiht sich ein in die Tradition ambitionierter französischer Biopics, bleibt aber vor allem durch die emotionale Tiefe geprägt, die die Mutter-Sohn-Beziehung in den Mittelpunkt stellt.
Das Versprechen des Sonnenaufgangs
Film | 2017
Kinostart: 20. Dezember 2017
Erhältlich ab HBO Max ab dem 1. Februar 2026
Biopic, Drama | Laufzeit: 2h11
Regie: Éric Barbier | Mit Pierre Niney, Charlotte Gainsbourg, Didier Bourdon
Originaltitel: La Promesse de l’aube
Herkunft: Frankreich
In dieser würdigen und großzügigen Adaption bietet La Promesse de l’aube eine filmische Darstellung eines bedeutenden literarischen Schicksals, bei dem Lebensfreude und Melancholie Hand in Hand gehen – getragen von klassischer Inszenierung und überzeugenden Hauptdarstellern.
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