Der amerikanische Traum: Jean-Pascal Zadi und Raphaël Quenard überzeugen im dynamischen Duo

Von Julie de Sortiraparis · Aktualisiert am 18. Februar 2026 um 10:42
Basierend auf der wahren Geschichte zweier französischer NBA-Profis erzählt dieses Comedy von Anthony Marciano eine Geschichte voller Freundschaft und Durchhaltevermögen. Ab 18. Februar 2026 läuft der Film in den Kinos.

Regie geführt und geschrieben von Anthony Marciano, Der amerikanische Traum ist eine Französische Dramedy mit Jean-Pascal Zadi und Raphaël Quenard. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film die außergewöhnliche Reise zweier Franzosen, die wider alle Erwartungen zu NBA-Profis wurden. Der Kinostart in Frankreich ist für den 18. Februar 2026 geplant. Das Werk reiht sich ein in eine Reihe von Geschichten über sozialen Aufstieg, geprägt von Sport, Freundschaft und Durchhaltevermögen.

In Amiens verbringt Jérémy seine Tage hinter der Theke eines Videothekenladens, weit entfernt von den amerikanischen Basketballplätzen, die er auf VHS bewundert. Bouna hingegen arbeitet sich durch mehrere Reinigungsjobs am Flughafen Orly, ohne Netzwerke oder klare Perspektiven. Niemand hätte es erwartet, dass sie in das äußerst wettbewerbsintensive Profi-Basketball-Universum eintreten – geschweige denn, sich dort durchsetzen.

Getrieben von einer gemeinsamen Leidenschaft für die NBA, beschließen die beiden Freunde dennoch, ihr Glück zu versuchen. Zwischen ungeplanten Reisen, verpassten Terminen und kulturellen Missverständnissen erleben sie eine Welt, in der jeder Misserfolg droht, ihr Vorhaben zu beenden. Ihre Freundschaft, die durch finanzielle Schwierigkeiten und Zweifel auf die Probe gestellt wird, wird dabei zum zentralen Antrieb, um durchzuhalten.

DerTrailer zu Der amerikanische Traum

Der Amerikanische Traum basiert lose auf der tatsächlichen Geschichte von Bouna Ndiaye und Jérémy Medjana, zwei französischen Agenten, die heute eine bedeutende Rolle in der NBA spielen. Bekannt sind sie dafür, Spieler wie Nicolas Batum, Evan Fournier oder Victor Wembanyama begleitet zu haben. Der Film verfolgt keinen dokumentarischen Nachvollzug, sondern bietet eine romanhafte Nacherzählung dieser Lebenswege, mit Schwerpunkt auf den chaotischen Anfangszeiten und den unsichtbaren Opferbereitschaften. Laut Distributor wurde die Dreharbeiten zwischen Frankreich und mehreren Locations, die an die USA erinnern, durchgeführt, wobei besonderes Augenmerk auf die Hintergründe des Profi-Basketballs gelegt wird.

In der Filmografie von Anthony Marciano, der bereits durch Play, Miskina, la pauvre oder Les Gamins geprägt ist, setzt dieses Projekt eine Fortführung seiner Vorliebe für Coming-of-Age-Geschichten und kontrastreiche Duo-Formate. Die erwartete Resonanz dürfte sowohl bei Publikum ankommen, das sich für soziale Komödien begeistert, als auch bei Zuschauern, die an ungewöhnlichen Sport- und Erfolgsgeschichten interessiert sind.

Der Film verfolgt einen zugänglichen Ton, der Humor und nachdenkliche Momente geschickt miteinander verbindet, ohne zu sehr auf die technischen Details des Basketballs einzugehen. Die Themen Resilienz, harte Arbeit und Loyalität prägen die Handlung und verleihen ihr einen Geist, der an manche amerikanische Filme über Außenseiter erinnert – dabei bleibt die kulturelle Prägung des französischen Films stets sichtbar. Der amerikanische Traum richtet sich somit an ein breites Publikum, das über die Fans der NBA hinausgeht.

Unsere Meinung zu Der amerikanische Traum

Der amerikanische Traum, gedreht von Anthony Marciano, kommt am 18. Februar 2026 in die Kinos – mit klarer Absicht: eine inspirierende Geschichte zu erzählen, ohne in Heiligsprechung zu verfallen. Unterstützt von dem eingespielten Duo Jean-Pascal Zadi und Raphaël Quenard, erzählt der Film den chaotischen Weg zweier Agenten in der Basketballwelt – zwischen Einfallsreichtum, Spontaneität und riskanten Wetten. Mehr als ein Sportfilm ist es vor allem eine Geschichte über Freundschaft und Ausdauer angesichts von Hindernissen.

Von Anfang an wird der Ton gesetzt: Es ist die Energie eines Feel-good-Films, flott, dynamisch, der mehr Schwung als Schwere vermittelt. Marciano konzentriert sich weniger auf die wirtschaftlichen Mechanismen der Branche, sondern auf die menschliche Dynamik zwischen den Charakteren. Der Erfolg liegt vor allem in der Chemie zwischen Zadi und Quenard, deren sichtbare Vertrautheit dem Film eine Spontaneität verleiht, die die eher lineare Handlung ausgleicht. Jeder Austausch wirkt ehrlich und tiefgründiger als bloßes Schauspiel.

Basketball spielt eine bedeutende Rolle, ist aber niemals der zentrale Fokus des Films. Die Spielszenen, besonders die Streetball-Einlagen, sind sorgfältig inszeniert, lebendig und mitreißend. Sie geben dem Film seine visuelle Energie und sein Tempo. Doch Der amerikanische Traum bleibt stets ein Biopic über den Weg zweier Agenten – über ihren Kampf, im hart umkämpften, manchmal unerbittlichen Umfeld Fuß zu fassen.

Die Soundtrack-Auswahl trägt maßgeblich zu diesem Energielevel bei. Die Musikauswahlen begleiten die einzelnen Etappen ihrer Reise fast erzählerisch, verstärken das Gefühl eines Aufstiegs und eines gemeinschaftlichen Schwungs. Die Musik untermalt sowohl die Triumphe als auch die Rückschläge und verleiht dem Film seinen konstant pulsierenden Rhythmus.

Über die Energie hinaus findet der Film seine stärksten Momente in den menschlichen Pausen. Besonders die Anerkennung für Bounas Frau, der unermüdliche Rückhalt in schweren Zeiten, gibt der Geschichte Tiefe. Szenen wie die, in der die Mutter eines Spielers einen Vertrag aushandelt, während Bounas eigene Mutter dabei zusieht, fangen dieses Gleichgewicht zwischen Humor und Emotion, zwischen Ehrgeiz und Familienbindung perfekt ein.

Dennoch, obwohl der Film angenehm anzusehen ist und von echter Großzügigkeit getragen wird, fehlt ihm doch das gewisse Etwas, das eine sympathische Erfolgsgeschichte zu einem echten Kinoerlebnis macht. Man schließt ihn gern ins Herz, lächelt, lässt sich tragen – doch die Emotionen bleiben eher zurückhaltend. Der Weg ist ehrlich, folgt aber einer recht vorhersehbaren Erfolgskurve und schafft es nie ganz, tief zu bewegen. Man verlässt den Kinosaal mit einem warmen Gefühl, selten aber mit der Träne, die den kleinen Schmerz des bewegenden Moments weint.

Der amerikanische Traum richtet sich vor allem an jene, die Geschichten von Freundschaft und Ausdauer schätzen – Zuschauer, die einen optimistischen, mitreißenden Film suchen. Pure Basketball-Fans oder Sport-Drama-Enthusiasten könnten überrascht sein: Hier liegt der Fokus vor allem auf zwischenmenschlichen Beziehungen und gemeinsamen Zielen. In dieser Hinsicht erfüllt der Film seine Aufgabe mit großer Wohlwollen und echter Herzlichkeit.

Der Amerikanische Traum
Film | 2026
Kinostart: 18. Februar 2026
Komödie | Laufzeit: 2 Std. 1 Min.
Regie: Anthony Marciano | Mit Jean-Pascal Zadi, Raphaël Quenard
Originaltitel: Le Rêve américain
Herkunft: Frankreich

Dieser auf wahren Begebenheiten basierende Film erzählt eine menschliche und kollektive Geschichte des Erfolgs. Dabei geht es nicht nur um die Anzahl der unterschriebenen Verträge, sondern vor allem um die Fähigkeit, gemeinsam zu bestehen – auch in schweren Zeiten. Eine Perspektive, die die Freundschaft ins Zentrum des Traums vom Erfolg rückt.

Um das Kinoerlebnis zu verlängern, werfen Sie einen Blick auf die Kinostarts im Februar, die aktuell laufenden Filme und unsere Auswahl der Biopics der aktuellen Saison.

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Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Ab dem 18. Februar 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.
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