Unter der Regie von Pascal Bonitzer kommt Victor comme tout le monde am 11. März 2026 in die deutschen Kinos. Diese Drama-Komödie bringt Fabrice Luchini, Chiara Mastroianni und Marie Narbonne zusammen, die eine Geschichte über einen Schauspieler erzählen, der vom Werk Victor Hugos inspiriert ist. Der Film basiert auf einem Drehbuch der verstorbenen Filmemacherin Sophie Fillières aus dem Jahr 2023 und spiegelt eine außergewöhnliche künstlerische Zusammenarbeit zwischen Theater und Kino wider.
Auf der Bühne ist Robert Zucchini ein bewunderter Schauspieler. Jeden Abend zieht er die Zuschauer mit seinem Programm über Victor Hugo in seinen Bann und begeistert das Publikum für die Kraft der Worte und Literatur. Abseits der Scheinwerfer zeigt sich der Mann jedoch verletzlicher, getrieben von einer leisen Melancholie, die einen spannenden Kontrast zu der Energie seiner Aufführungen bildet.
Als seine Tochter, die er kaum kennt, wieder in sein Leben tritt, gerät sein Alltag ins Wanken. Zwischen Bewunderung für die Figur Victor Hugos und der Unfähigkeit, tiefe Bindungen aufzubauen, steht Robert vor einem unerwarteten Dilemma: Soll er weiterhin im Schatten großer Texte leben oder lernen, seinen Gefühlen Raum zu geben und die Beziehung zuzulassen, die ihm seit Jahren entgeht?
Das Projekt hat einen besonderen Ursprung. Das Drehbuch wurde von der Regisseurin und Drehbuchautorin Sophie Fillières geschrieben, die seit 2020 an dem Film gearbeitet hatte, bevor sie durch Krankheit daran gehindert wurde. Nach ihrem Tod am 31. Juli 2023 übernahm die Produktion — geleitet von Charles Gillibert für CG Cinéma — die Regieführung und vertraute Pascal Bonitzer damit an, mit Zustimmung der Familie der Filmemacherin und von Agathe Bonitzer. Es ist das zweite posthum fertiggestellte Projekt von Sophie Fillières, nach Ma vie ma gueule, das im Jahr 2024 erschienen ist.
Der Film markiert auch die Rückkehr von Fabrice Luchini und Pascal Bonitzer auf die große Leinwand, fast drei Jahrzehnte nach Rien sur Robert (1998). Ursprünglich trug das Projekt den Titel Hugo, doch der endgültige Name wurde angepasst, um die zentrale Thematik des Films zu unterstreichen: die Figur des Dichters zu humanisieren. In der Anfangsfassung des Drehbuchs hieß der Protagonist sogar Luchini, bevor er in Robert Zucchini umbenannt wurde – um eine gewisse Distanz zur echten Persönlichkeit des Schauspielers zu wahren.
Bei den Dreharbeiten wurden Ausschnitte aus dem Theaterstück über Victor Hugo integriert, in dem Fabrice Luchini am Théâtre de la Porte Saint-Martin auftritt. Drei Vorstellungen wurden gefilmt und im Schnitt zu einem Film zusammengeführt. Montiert wurde das Ganze von Monica Coleman, die darauf achtete, die Energie des Bühnenauftritts zu bewahren und gleichzeitig den Übergang zur fiktionalen Erzählung harmonisch zu gestalten. Victor wie alle anderen wird so zu einem hybriden Objekt, bei dem die Bühnenperformance die filmische Erzählung mitprägt.
Zwischen Schauspielerporträt und Familiengeschichte erkundet der Film die Beziehungen zwischen künstlerischer Bewunderung und Privatleben. Pascal Bonitzers Welt, die häufig von intellektuellen und emotionalen Dilemmata geprägt ist, verbindet sich hier mit Sophie Fillières' Vorliebe für skurrile Charaktere und ungewöhnliche Dialoge. Das Ergebnis richtet sich an ein Publikum, das ein Faible für dramatische Komödien hat, in denen Worte, zwischenmenschliche Beziehungen und die Rolle der Literatur im modernen Leben im Mittelpunkt stehen.
Victor wie alle anderen
Film | 2026
Kinostart: 11. März 2026
Tragikomödie | Laufzeit: 1h38
Von Pascal Bonitzer | Mit Fabrice Luchini, Chiara Mastroianni, Marie Narbonne
Originaltitel: Victor wie alle anderen
Herkunft: Frankreich
Mit diesem Spielfilm setzt Pascal Bonitzer seine filmische Auseinandersetzung mit intellektuellen Figuren und menschlichen Widersprüchen fort. Durch die Geschichte eines Schauspielers, der von Victor Hugo inspiriert ist, aber mit den Herausforderungen seines eigenen Liebeslebens konfrontiert wird, Victor comme tout le monde hinterfragt die Grenze zwischen künstlerischer Bewunderung und persönlichen Erfahrungen.
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