Les Filles du ciel ist Bérangère McNeese’ erster Langfilm. Die belgisch-amerikanische Regisseurin wurde durch ihre preisgekrönten Kurzfilme wie Matriochkas bekannt. Das Drehbuch schrieb sie selbst und führte auch Regie. In dem Drama spielen Héloïse Volle, Shirel Nataf, Yowa-Angélys Tshikaya und Mona Berard. Produziert von Paprika Films und in Frankreich von Memento vertrieben, kommt der Film am 25. März 2026 in die Kinos. Eine französisch-belgische Koproduktion, die sich in einer Reihe zeitgenössischer Geschichten über junge Frauen und solidarische Gemeinschaften am Rande der Gesellschaft positioniert.
Héloïse, ohne festen Wohnsitz und ohne Perspektiven, trifft auf Mallorie, die ihr anbietet, in ihre Wohnung zu ziehen, die sie mit zwei anderen jungen Frauen teilt. In diesem engen Raum, der von stillschweigenden Regeln geprägt ist, entdeckt das junge Mädchen eine Art Ersatzfamilie, bestehend aus Ritualen, Schutz und gegenseitiger Unterstützung. Das Zusammenleben wird zum Zufluchtsort, aber auch zu einem Gebiet, das es zu erkunden gilt, in dem jede ihre bestimmte Rolle findet.
Das Nachtleben bestimmt ihren Alltag: Clubbesuche, Massagen für die Kunden, das verdiente Geld, das sofort wieder ausgegeben wird – all das zeichnet ein fragiles Gleichgewicht. Hinter der Kameradschaft und der kollektiven Energie verbergen sich alte Wunden, ambivalente Beziehungen zu Macht und Abhängigkeit. Mit dem Einzug von Hélène verschieben sich die Grenzen und stellen die Frage nach Schutz und Kontrolle neu, in einer engen Gruppe, die sich als Bollwerk gegen die Außenwelt versteht.
Das Projekt setzt die Themen fort, die bereits in den Kurzfilmen der Regisseurin zu finden sind, vor allem die Dynamik weiblicher Gruppen und die ambivalenten Bindungsstrukturen. Im Pressetext erklärt Bérangère McNeese ihr Interesse an Mikrosystemen, die von eigenen Regeln bestimmt werden, sowie an Geschichten von Improvisation und Überleben am Rande der Gesellschaft. Der Film wurde mit Handkamera gedreht und setzt bewusst auf eine dunklere Bildsprache als typische „Mädchenfilme“, um Intimität und Spannung gleichermaßen zu erzeugen.
Das Vorhandensein eines Babys, das dem Charakter Mallorie anvertraut wird, hebt die dramatischen Spannungen und beeinflusst die Dynamik der Gruppe deutlich. Die Dreharbeiten mit Zwillingen, die das Kind darstellen, sowie die Montagearbeit mit Christophe Evrard haben maßgeblich dazu beigetragen, den Rhythmus und die Perspektiven zu formen, stets fokussiert auf die Gesichter und Interaktionen. Die Originalmusik von Simon LeSaint, ebenfalls DJ, untermalt die Szenen in der Diskothek und verstärkt das Eintauchen in dieses nächtliche Universum.
Durch seine präzise Inszenierung und den Fokus auf Körper und Blickwinkel reiht sich der Film in eine Tradition generationeller Chroniken ein, die weibliche Freundschaften und Identitätsfindung erkunden. Das Universum schwankt zwischen häuslicher Zärtlichkeit und latenter Spannung, in einem Ansatz, der mehr zu Empathie als zu Offensichtlichkeit tendiert. Die Geschichte richtet sich an ein Publikum, das sensibel auf zeitgenössische Dramen reagiert, die im sozialen Realitätskontext verankert sind – eine Mischung aus intimer Porträtzeichnung und Gruppenfilm.
Die Mädchen vom Himmel
Film | 2026
Kinostart: 25. März 2026
Drama | Laufzeit: 1h36
Von Bérangère McNeese | Mit Héloïse Volle, Shirel Nataf, Yowa-Angélys Tshikaya, Mona Berard
Originaltitel: Les Filles du ciel
Herkunft: Frankreich, Belgien
Mit ihrem ersten lange Spielfilm zeigt Bérangère McNeese eine coming-of-age-Geschichte, die die Solidarität unter Frauen in den Mittelpunkt stellt – ihre Leidenschaft, ihre Konflikte. Zwischen emotionalem Rückzugsort und Ort der Konfrontation erkundet Les Filles du ciel den Aufbau einer Gemeinschaft im Angesicht persönlicher Schwachstellen, vor einem nächtlichen Hintergrund, der die inneren Spannungen offenbart.
Für ein verlängertes Kinoerlebnis empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Kinostarts im März, die aktuell aktuellen Filme sowie unsere Auswahl an Dramen des Jahres.
Diese Seite kann KI-gestützte Elemente enthalten, weitere Informationen finden Sie hier.











