In City of Blood ist Berlin zu einem dystopischen Stadtstaat geworden, in dem Vampire tatsächlich existieren, die organisierte Kriminalität kontrollieren und nun auch politische Macht anstreben. Blut ist dort zu einer echten Währung geworden. Diese dystopische Serie aus Deutschland mit acht Episoden wird in Frankreich ab dem 16. September 2026 auf Disney+ erhältlich sein.
Von der Klimakrise heimgesucht, ist die Stadt in zwei Welten gespalten. Eine privilegierte Minderheit lebt sicher unter einer vollständig klimatisierten Kuppel, während der Rest der Bevölkerung gegen extreme Hitze, Korruption und Kriminalität ankämpft. Hinter diesem Gesellschaftsmodell verbirgt sich eine übernatürliche Machtstruktur: Vampire beherrschen die kriminellen Netzwerke und versuchen, ihren Einfluss auch auf politische Institutionen auszuweiten.
Die Serie folgt Bea und Phoebe, zwei Schwestern, die in ihrer Kindheit durch ein tragisches Ereignis getrennt wurden. Bea, an einer chronischen Krankheit leidend, wuchs in einem geschützten Umfeld bei ihrer Adoptivmutter auf. Phoebe hingegen musste lernen, auf den Straßen Berlins zu überleben.
Ihre Wege kreuzen sich erneut im Angesicht entscheidender Wahlen. Bei der Recherche nach jenen Kräften, die die Stadt tatsächlich lenken, stoßen sie darauf, dass der Bluthandel mit Blut sowohl die wirtschaftliche Macht als auch die politischen Ambitionen der Vampire antreibt. Zwischen mehreren Lagern zerrieben, müssen sie herausfinden, ob die größte Bedrohung von den übernatürlichen Kreaturen ausgeht oder von den Menschen, die diesem System angehören.
Lea Drinda und Soma Pysall verkörpern jeweils Bea und Phoebe. Zum Cast zählen außerdem Franz Hartwig, David Schütter, Jördis Triebel, Jenny Schily, Dagmar Manzel, Melika Foroutan, Mouataz Alshaltouh, Jan Georg Schütte und Lars Eidinger.
City of Blood wurde von Philipp Kadelbach und Elena Lyubarskaya geschaffen. Sie schrieben die Serie gemeinsam mit Kim Zimmermann, Daniela Baumgärtl, Martin Behnke, Nicki Bloom und Tillmann Roth, während sich auch Bernd Lange und Niko Schulz-Dornburg an der Drehbucharbeit beteiligten. Philipp Kadelbach führt die Regie bei den acht Episoden.
Die Serie orientiert sich an Berlinoir, dem Graphic Novel von Reinhard Kleist und Tobias O. Meißner. Produziert wird sie von Amusement Park Film, einem Unternehmen, das unter anderem mit Im Westen nichts Neues verbunden wird. Daniel Brühl gehört zu den Executive Producers, neben Malte Grunert, Klaus Dohle und Philipp Kadelbach.
Indem es die Codes des Thrillers, des vampirischen Horrors und der politischen Dystopie vereint, nutzt City of Blood sein fantastisches Universum, um eine Gesellschaft zu zeigen, die von Mangel, Ungleichheit und der Kommerzialisierung des menschlichen Körpers geprägt ist.
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