Wie im letzten Sommer hat die Stadt Paris beschlossen, die Betriebserlaubnis für die sommerlichen Terrassen 2026 zu verlängern und ihnen von 21. Juni bis 30. August 2026 erneut bis 23 Uhr Betrieb zu gestatten. Die temporären Terrassen sind zwar seit dem 1. April bereits bis 22 Uhr nutzbar, doch der Bürgermeister von Paris hebt diese Verlängerung erneut auf 23 Uhr an, um den Pariserinnen und Pariser in den Abendstunden Kühlung, Geselligkeit und Begegnungen im Freien zu ermöglichen, Hitzeepisoden besser zu bewältigen und die Cafés, Restaurants sowie Händler der Stadt zu unterstützen.
Geboren im Jahr 2020 haben die temporären Terrassen das Pariser Stadtbild verändert, indem sie Gehsteige und Parkplätze in Anspruch nahmen. Für ihre Geselligkeit geliebt, wurden sie unter bestimmten Voraussetzungen vom Pariser Rathaus dauerhaft etabliert und die Nutzung durch eine strikte Regelung eingefasst.
Ab sofort sind sie nur von April bis Oktober zulässig; sie sind kostenpflichtig geworden, um ihre Präsenz besser zu regulieren und Belästigungen zu begrenzen, bleiben aber ein Gewinn für die Belebung der Straßen und die wirtschaftliche Dynamik der Betriebe. Im Jahr 2026 kehren sie in diesem Aprilmonat zurück. Wir erklären Ihnen alles.
Mit dem Frühling kehren die temporären Terrassen in die Hauptstadt zurück. Ab dem 1. April und bis zum 31. Oktober 2026 können die Pariser wieder die geselligen Außenbereiche genießen. Bars, Restaurants und andere Betriebe dürfen ihre Terrassen unter bestimmten strengen Auflagen betreiben, insbesondere eine obligatorische Sperrzeit um 22 Uhr, um die Ruhe der Anwohner zu gewährleisten.
Um eine sommerliche Terrasse zu eröffnen, benötigen Händler eine Genehmigung der Stadt Paris. Ist diese bestätigt, darf die Gestaltung auf den Gehwegen, Parkplätzen, kleinen Plätzen, Mittelinseln und temporär verkehrsberuhigten Straßen erfolgen. Doch Vorsicht: Es gibt klare Vorgaben, die diese Aufbauten regeln.
Auf dem Gehsteig: Die Erweiterung vor dem Geschäft ist erlaubt und unter bestimmten Bedingungen auch vor benachbarten Gebäuden. Auf einer Parkfläche: Eine Plattform und seitliche Absturzschutzvorrichtungen sind Pflicht, jedoch darf man reservierte Flächen (Lieferzonen, Behindertenparkplätze, Taxis, Fahrräder usw.) nicht belegen.
Um die öffentliche Fläche harmonisch zu gestalten, sind lediglich Tische, Stühle und Sonnenschirme erlaubt, mit einer Höchsthöhe von 1,30 Metern. Die Bepflanzung wird gefördert, darf aber die Sicht nicht gänzlich behindern.
Verboten sind Dächer, Planen, Pavillons, Palettenholz sowie sämtliche Audio-, Heiz- oder Klimageräte. Außerhalb der Öffnungszeiten muss das Mobiliar innerhalb der Einrichtung verstaut oder entlang der Fassade gesichert werden.
Wie jedes Jahr werden von der Stadtverwaltung und der kommunalen Polizei Kontrollen durchgeführt. Die Verstöße können mit Bußgelder von 68 bis 135 Euro belegt werden. Bei schweren Verstößen drohen Sanktionen bis zu 500 Euro und eine zwangsweise Demontage. Wiederholte Verstöße können zu einer behördlichen Schließung und dem Entzug der Genehmigung für drei Jahre führen.
Terrassen sind nicht nur Bars und Restaurants vorbehalten. Ab sofort können auch Buchläden, Plattenläden, Blumenläden und Hotels einen Antrag stellen. Ist die Genehmigung einmal erteilt, wird sie stillschweigend jedes Jahr verlängert, vorausgesetzt, die Vorschriften werden eingehalten.
Also treffen wir uns am 1. April 2026, um wieder die flüchtigen Terrassen zu genießen und die schönen Tage in Paris auszukosten! Und um die Terrasse oder das Rooftop Ihrer Träume zu finden, werfen Sie doch einen Blick in unseren Guide :
Terrassen und Rooftops in Paris und Île-de-France – der umfassende und ultimative Guide 2026
Auf der Suche nach einer angesagten Terrasse oder einem Rooftop in Paris oder Île-de-France? Ob für einen Drink, ein Dinner oder einfach nur, um die Aussicht zu genießen – hier kommt der ultimative Guide zu Terrassen und Rooftops im Jahr 2026! [Mehr lesen]



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