Die A14 wird deshalb während der Sperrung des Saint-Cloud-Tunnels günstiger bleiben. Die Präfektur der Région Île-de-France hat in einer am Mittwoch, dem 16. September 2026, veröffentlichten Mitteilung angekündigt, dass vorübergehend ein ermäßigter Tarif an der Montesson-Mautstelle in den Yvelines (78) eingeführt wird, um das Bauprojekt zu begleiten, das ab dem 16. November 2026 einen Teil der A13 blockieren wird und damit auch den Hauts-de-Seine (92) betrifft.
Die Ankündigung dieses Sommers über die Sperrung des Tunnels Saint-Cloud wegen Bauarbeiten hatte viele aufgebracht. Das Nordrohr, das von Paris in Richtung Provinz führt, bleibt bis August 2027 geschlossen, um ihm eine neue Betonkernhülle zu verpassen.
Dieses Tunnel stammt aus den 1930er-Jahren und muss vor dem Vortrieb des Tunnelbohrers der Linie 15 West des Grand Paris Express verstärkt bzw. gesichert werden. Man kann sagen, es handelt sich um eine unverzichtbare Verkehrsachse, die täglich von Zehntausenden von Fahrzeugen genutzt wird.
In den Yvelines forderten mehrere Stimmen – darunter lokale Politiker – die vollständige Gebührenfreiheit der A14, jener 21 Kilometer, die La Défense mit Orgeval verbinden. Die Antwort des Staates besteht nicht in Gebührenfreiheit, sondern in einer ernsthaften Entlastung.
Die Baumaßnahme A13 Saint-Cloud wird von der Sanef-Gruppe umgesetzt und ab dem 1. Oktober 2026 im Bip&Go-Abonnement angeboten. Sie erfolgt daher über das Télépéage-System, was voraussetzt, dass man einen Transponder besitzt, da die Maut Montesson seit 2024 in freier Flussrichtung funktioniert.
Die Bedingungen für diesen 50-Prozent-Rabatt lauten wie folgt:
Diese Entscheidung folgt auf eine am selben Tag stattgefundene Sitzung zwischen dem Präfekten George-François Leclerc, den gewählten Vertretern und Akteuren aus der Île-de-France, um eine Zwischenbilanz der Begleitmaßnahmen zu ziehen.
Die Regionalpräfektur bittet Autofahrer, ihre Fahrten frühzeitig zu planen und, wenn möglich, ihre Reisezeiten zu verlegen. Von der Umgehungsstraße aus sind zwei Entlastungsstrecken ausgeschildert.
Der erste Weg führt über die RD910 und anschließend die RN118, mit der Möglichkeit, die A86 bzw. die RN12 zu erreichen, danach folgen die A12 und die A13 weiter westlich. Der zweite Weg nutzt die RN13 und dann die A14, um weiter westlich erneut auf die A13 zu treffen.
Um zu verhindern, dass Autofahrer in die engen Straßen der betroffenen Gemeinden abdriften, wird während der Bauarbeiten eine verkehrsberuhigte Zone durch eine Präfekturverordnung eingerichtet. Die Information wird an die Betreiber von Navigationssystemen wie Waze und Google weitergeleitet, damit sie die Fahrer nicht mehr in diese Gebiete leiten.
Île-de-France Mobilités kündigt seinerseits eine verstärkte Fokussierung auf die Servicequalität des Eisenbahnangebots an, insbesondere bei den Linien L, U und N des Transilien-Netzes. Eine persönliche Begleitung ist an den wichtigsten betroffenen Bahnhöfen vorgesehen.
Darüber hinaus sind auf den Expressbuslinien, die die A14 befahren, weitere Angebotsverstärkungen vorgesehen. Die staatliche Behörde betont: Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sollte nach Möglichkeit bevorzugt werden, insbesondere über die Linien L, N und U, und in geringerem Maße über den RER C, die Linie J oder die Netze der lokalen Busse.
Es bleibt abzuwarten, wie sich all dies am 16. November 2026 bewähren wird. Eines steht fest: Bei reduzierten Tarifen, Umleitungen und dem Zugverkehr ist es besser, vor dem Winter eine klare Wahl getroffen zu haben, als sie erst hinter dem Steuer vor Ort zu entdecken.
Termine und Öffnungszeiten
Ab dem 16. November 2026















