Jetzt, da Sie wissen, warum Naschkatzen und Feinschmecker zu Ostern gerne Krapfen, Bugnes, Pfannkuchen und Waffeln zum Karneval genießen, stellen Sie sich vielleicht die Frage, warum diese süßen Genießer während der Osterfeiertage mitunter regelrecht Kiloweise Schokolade verschlingen. Vielleicht gehören Sie ja sogar selbst zu denjenigen, die bei diesem süßen Fest zugreifen!
Das wird Ihnen vermutlich nicht neu sein: Die Osterfeierlichkeiten haben ihren Ursprung in der christlichen Tradition, die die Auffahrt Jesu Christi feiert. Doch wie hängt all das mit den Eiern, Hasen, Glocken und den Schokoladensüßigkeiten zusammen, die wir während der Osterzeit genießen?
Zur Erinnerung: Das Osterfest markiert für Christen das Ende der Fastenzeit. Eine Phase intensiven Verzichts, in der zahlreiche Lebensmittel — darunter Eier — vom Speiseplan gestrichen werden. Ursprünglich feierten die Gläubigen mit dem Ende des Fastens auch die gelegten Eier, die während der Fastenzeit gelegt wurden. Schon in antiker Zeit gaben sich die Perser nicht mit Schokoeiern zufrieden, sondern verschenken echte Hühnereier als Symbole für Neubeginn und Ende des Winterwetters.
Dennoch musste bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gewartet werden, bis deutsche und elsässische Händler sowie Schokoladenhersteller die Tradition der Hühner-Eier durch Schokoladeneier ersetzten. Dieser Wandel wurde durch die Entwicklung der ersten Back- und Schokoladenformen sowie den Beginn der Arbeit an der Kakao-Paste begünstigt!
Vielleicht wissen Sie es nicht, aber die Ursprünge der berühmten Easter-Schokoladenfische liegen tatsächlich in der Bibel: Genauer gesagt, im Ereignis der "Wunderbaren Fischerei". Dort findet sich die Ursprungsidee für die beliebte Schoko-Fischchen zu Ostern.
In der Tat, während die Jünger Christi keine Fische im Netz haben, offenbart Jesus ihnen den Ort, wo gute Fischerei möglich ist. Anschließend ziehen seine Jünger Fische in ihre Netze und erkennen darin die Beweis für die Auferstehung Jesu Christi. Die Schokoladenfischerei, die zu einer Ostertradition geworden ist, erinnert also an genau dieses biblische Kapitel!
Let’s go, letzte Anekdote: Wissen Sie, warum Eltern in manchen Regionen Frankreichs ihren Kindern erzählen, dass die glocken die Ostereier bringen? Wir erklären es! Im Mittelalter war das Läuten der Kirchenglocken während der Osterzeit verboten.
Die Eltern der kleinen Jungs und Mädchen erklärten ihnen deshalb, um das Schweigen zu entschuldigen, dass die Glocken nach Rom gereist seien, um den Segen des Papstes zu erhalten. Und auf dem Rückweg würden die Glocken Ostereier in den Gärten der Kinder abstellen!
Ostern 2026 in Paris: Der ultimative Guide zu Schokoladen, Brunchs, Teepausen, Pop-ups und Workshops
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