Eine kostenlose, immersive Ausstellung zur Weltausstellung 1867 und der Fotografie in Paris

Von Graziella de Sortiraparis · Fotos von Cécile de Sortiraparis · Aktualisiert am 3. März 2026 um 19:35
Tauchen Sie ein in die Welt der Weltausstellung 1867 – mit einer faszinierenden fotografischen Reise vom 25. November 2026 bis zum 22. Februar 2027. Die kostenlose, immersive Ausstellung in den Nationalarchiven lädt Sie ein, die Geschichte auf eine ganz neue Weise zu entdecken.

Die Weltausstellung 1867 mit über 52.000 Ausstellern aus aller Welt markierte die erste Veranstaltung ihrer Art, die eine beeindruckende Fotodokumentation hervorbrachte. Genau diese Sammlung möchte Ihnen die Archive nationales vom 25. November 2026 bis zum 22. Februar 2027 präsentieren — in Form einer kostenlosen und immersiven Ausstellung. Tauchen Sie ein, als wären Sie mitten drin: mit einer Installationskunst und archivierten Dokumenten, die die damalige Atmosphäre lebendig vermitteln.

Im Jahr 1867 findet die Weltausstellung in Frankreich statt, die vom Kaiser Napoleon III. mit großem Ehrgeiz geplant wird. Er lässt am Champ-de-Mars ein imposantes Pavillon errichten und baut hunderte temporärer Ausstellungshallen. Eine Vielzahl von Ländern präsentieren ihre Innovationen und Fortschritte, wobei das Angebot von den schönen Künsten bis hin zur Industrie reicht – stets mit dem Ziel, Modernität und technischen Fortschritt zu demonstrieren. Für das 19. Jahrhundert ist zudem eine bedeutende Neuerung kennzeichnend: die Fotografie.

Die Weltausstellung wird hier aus allen Blickwinkeln fotografiert, und Tausende von Bildern sind davon entstanden! Die Fotografien sind dabei ebenso Kunstwerk, Mittel der Verbreitung, wissenschaftliche Instrumente und Handelsartikel. Als Spiegel des Events ermöglichen sie es den Menschen, sich zu präsentieren und gesehen zu werden – man lässt sich porträtieren, stereoskopische Bilder sind für die Besucher erhältlich, angesagte Fotografen reisen extra dorthin, und es werden Alben sowie Weltansichten zum Verkauf angeboten...

Die Veranstalter selbst tragen zu dieser Entwicklung bei, indem sie das Äquivalent des ersten Lichtbildausweises zur Erleichterung des Zutritts erfinden. Eine gesellschaftliche Veränderung, die die Ausstellung in den Nationalarchiven anhand von Originaldokumenten (Archiven, Fotografien, Zeichnungen, Objekten, Stereoskopen usw.) im Zimmer des Prinzen im Hôtel de Soubise anschaulich macht.

In vier Kapiteln entdeckt der Besucher jeweils eine Persönlichkeit, real oder fiktional, und ihre besondere Verbindung zur Weltausstellung: Pierre Petit, der ein Monopol auf die Fotografie hatte; Stéphanie Breton, die in der französischen Fotosektion ausstellte; Tokugawa Akitake, japanischer Gesandter und erstmals fotografierter Sondergast in Paris; sowie schließlich eines der zahlreichen Präparategene Tiere, die den Ausstellungsgang zieren.

Um die Ausstellung noch immersiver zu gestalten, erhalten Sie außerdem 3D-Brillen und können die Weltausstellung von 1867 virtuell durch den Park der Ausstellung und seine fotografische Sammlung erkunden. Dabei werden Sie von einer Klanglandschaft begleitet, die es ermöglicht, die Bedeutung dieser Veranstaltung für die Fotografie näher zu erleben. Eine Zeitreise anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der Fotografie.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 25. November 2026 bis 22. Februar 2027

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    60 Rue des Francs Bourgeois
    75003 Paris 3

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    Tarife
    Kostenlos

    Offizielle Seite
    www.archives-nationales.culture.gouv.fr

    Vorhersage der Besucherzahlen
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