Man kennt die Katakomben oder auch die Kanalisation von Paris... aber kennen Sie auch die Keller von Pontoise ? Sie sind weit weniger berühmt als ihre Pariser Verwandten, bieten aber dennoch ein Erlebnis abseits der ausgetretenen Pfade, eine originelle und unbekannte Ausflugsidee, die Besucher mit Entdeckergeist glücklich macht.
Unter den historischen Gassen von Pontoise, im Val d'Oise , verbirgt sich somit eine andere Welt. Seit dem Mittelalter verläuft unter der Stadt ein Netz aus Steinbrüchen und Kellern, die in den Kalkstein gegraben wurden. Heute kann man dieses ungewöhnliche Erbe mit Hilfe von Führungen erkunden und sich auf ein Abenteuer abseits der üblichen Touristenpfade begeben.
Aber wie sieht ihre Geschichte aus? Im 12. Jahrhundert wurde der Kalkstein des Mont Bélien zu einem der großen Vorzüge von Pontoise. Er wurde unterirdisch abgebaut und zum Bau von Stadtmauern, Häusern und Kirchen verwendet. Die durch den Abbau entstandenen Hohlräume wurden schnell zu Kellern oder Lagerräumen umfunktioniert. Im Laufe der Jahrhunderte wurden dort Wein, Lebensmittel und in unruhigen Zeiten manchmal sogar die Einwohner selbst untergebracht. Dieses unterirdische Netz, das heute auf fast acht Kilometer geschätzt wird, ist ein ebenso diskretes wie faszinierendes Kulturerbe. Nachdem es in Vergessenheit geraten war, wurde es in den 80er Jahren wiederentdeckt!
Die Keller von Pontoise zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Formen aus. Einige Galerien präsentieren sich als lange Gänge mit glatten Wänden, andere öffnen sich zu riesigen Sälen mit monumentalen Ausmaßen. Man findet dort in den Fels gehauene Treppen, Nischen, die zur Unterbringung von Lampen oder Krügen ausgehöhlt wurden, aber auch Stützpfeiler, die zur Verstärkung der brüchigen Gewölbe hinzugefügt wurden. oder sogar Fossilien In einigen Kellern sind gotische Einflüsse besonders deutlich zu erkennen. Diese architektonischen Spuren, mal bescheiden, mal spektakulär, erzählen die Geschichte einer Stadt, die es verstanden hat, ihren Untergrund im Laufe der Jahrhunderte zu nutzen.
Die Besichtigung ermöglicht es, sowohl die Geschichte der Stadt als auch die Geologie von Pontoise in Fragmenten nachzuvollziehen. Da die Steinbrüche nicht miteinander verbunden sind, können wir auf diesem Rundgang die Stadt bei einem Spaziergang entdecken, der uns vom Garten des Musée de Pissaro (wo sich früher das Schloss von Pontoise befand) über die Unterwelt der Kathedrale Saint-Maclou bis zum Untergrund der Place des Moineaux führt.
Unter den Stationen der Tour verdientdie Cave des Moineaux (Spatzenkeller) besondere Aufmerksamkeit. Sie befindet sich unter dem gleichnamigen Platz und verfügt über einen prächtigen Gewölbesaal mit Kreuzrippengewölbe, der von einem für den gotischen Stil charakteristischen Doppelbogen getragen wird. Außerdem gibt es dort einen Lüftungskamin und einen alten Zugangsschacht aus dem 13. Jahrhundert. Dank der Hilfe von Höhlenforschern und Freiwilligen wurde sie restauriert und ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Führungen. Von einem Keller zum nächsten macht es Spaß, die Spuren menschlicher Aktivitäten zu entdecken oder nach Fossilien zu suchen.
Die Besichtigung dauert etwa eine Stunde und erfordert etwas Ausdauer: Treppen hinuntersteigen, steile Straßen hinaufsteigen, bevor man in einen anderen Keller hinabsteigt, manchmal enge Wege. Hinzu kommt die konstante Temperatur von 12 °C, die sowohl im Sommer als auch im Winter überrascht. Es ist daher ratsam, eine warme Jacke und bequeme Schuhe mitzunehmen.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
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Termine und Öffnungszeiten
Nächste Tage
Mittwoch :
beginnt bei 14:30
Sonntag :
von 14:30 bis 16:30
Standort
Weinkeller von Pontoise
souterrains de pontoise
95300 Livilliers
Tarife
moins de 7 ans : Kostenlos
de 7 à 12 ans : €6
Plein tarif : €8
Reservierungen
www.ot-cergypontoise.fr







































