Forcenés ist die neue Inszenierung des Regisseurs Jacques Vincey, die im Februar 2026 im Théâtre de la Concorde uraufgeführt werden soll. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Philippe Bordas, veröffentlicht im Jahr 2008, stützt sich das Theaterprojekt, so das Presseheft, auf eine literarische Vorlage aus fragmentarischen Chroniken, die zwischen Prosa und Poesie oszillieren und die mythologischen Figuren des Radsports im 20. Jahrhundert beleuchten.
Nach den präsentierten Elementen strampelt ein Schauspieler ununterbrochen auf einem Heimtrainer während der gesamten Vorstellung. Diese reale Anstrengung bildet den Kern des szenischen Konzepts, das körperliche Performance, zeitgenössisches Theater und Video miteinander verbindet. Das Pedalieren soll die Bild- und Tonströme beeinflussen, wobei Archivaufnahmen aus dem Radsport, physiologische Daten und eine immersive Klangwelt verschmelzen. Laut dem künstlerischen Konzept geht es darum, den Körper zu erforschen, um den Geist zu erfassen – dem Publikum sowohl das Innere des Körpers als auch die heldenhafte Phantasie sichtbar zu machen.
Der Text von Philippe Bordas ist dafür konzipiert, sich im Atem des Darstellers zu entfalten. Laut dem Dossier entsteht das Wort aus Anstrengung, ist im Rhythmus von Herzschlag und Atmung verwurzelt und verwandelt die sportliche Leistung in eine Art Gesang. Das Stück will den Zusammenhang zwischen Schmerz, Geschwindigkeit und Ekstase erkunden und Fragen zur menschlichen Triebfeder des Überwindens sowie der Suche nach höchster Intensität stellen. Dieser Ansatz spiegelt die aktuelle Begeisterung für extrem sportliche Aktivitäten wider und schlägt eine epische Linie ein, die der Autor selbst betont.
Die Inszenierung stammt von Jacques Vincey, früherer Leiter des Centre Dramatique National de Tours. Dieses Projekt ist Teil eines Programms, das sich durch die Adaption bedeutender Texte und eine ständige Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Körper, Stimme und Bühnenbild auszeichnet. Die Produktion ist eingebettet in eine intensive Spielzeit 2025-2026, in der der Regisseur zudem die Uraufführung von Das Ende des Muts von Cynthia Fleury sowie Forcenés präsentieren wird.
Die Interpretation übernimmt Léo Gardy, ein Schauspieler, der an der Kourtrajmé-Schule ausgebildet wurde und dessen persönlicher Werdegang eng mit dem Profi-Radsport verbunden ist. Das Szenenbild und die Beleuchtung wurden von Caty Olive entworfen, die Videoproduktion von Othello Vilgard, während die Musik und das Klangdesign von Alexandre Meyer stammen. Laut Produktionsdossier entsteht so ein minimalistisches und immersives Setting, in dem Theater und sportliche Performance auf faszinierende Weise verschmelzen.
Das Stück ist vom 18. bis 28. Februar 2026 im Théâtre de la Concorde zu erleben.
Termine und Öffnungszeiten
Von 18. Februar 2026 bis 28. Februar 2026
Standort
Concorde Theatre
1 Avenue Gabriel
75008 Paris 8
Tarife
€0 - €15
Empfohlenes Alter
Ab 13 Jahren
Durchschnittliche Dauer
1 Std.
15 Min.
Offizielle Seite
theatredelaconcorde.paris
Reservierungen
billetterie.theatredelaconcorde.paris















