Neuilly sa mère, sa mère ist eine Französische Komödie unter der Regie von Gabriel Julien-Laferrière, geschrieben von Marc de Chauveron und Djamel Bensalah. Der Film kam am 8. August 2018 in die Kinos und ist die Fortsetzung des Erfolgsfilms Neuilly sa mère ! aus dem Jahr 2009. Darin kehren Samy Seghir, Jérémy Denisty und Denis Podalydès nach zehn Jahren zurück, um erneut das Leben ihrer Figuren zu erkunden. Der Film ist seit dem 10. Februar 2026 auf Prime Video verfügbar.
Zehn Jahre nach seinem turbulenten Einstieg in Neuilly-sur-Seine hat Sami Benboudaoud seinen Kurs geändert. Als erfolgreicher Student an der École Polytechnique scheint er seinen Platz gefunden zu haben. Im Gegensatz dazu durchläuft sein Cousin Charles de Chazelle eine schwere Zeit: Die politischen Niederlagen seines Vorbilds und der finanzielle Zusammenbruch der Familie zwingen sie, ihr wohlhabendes Umfeld zu verlassen. Die Familie de Chazelle sieht sich gezwungen, nach Nanterre umzuziehen, zu Sami.
Dieses Machtwechsel sorgt für eine beispiellose kulturelle Überraschung. Die vertrauten Orientierungspunkte werden zerschlagen, und das Zusammenleben verspricht turbulent zu werden. Der “umgekehrte Weg” im Vergleich zum ersten Film bietet die Gelegenheit, erneut soziale und territoriale Gegensätze zu erkunden – diesmal aus der Perspektive einer Familie aus den schicken Vierteln, die sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss.
Das Projekt bringt das kreative Team des ersten Teils zusammen: Gabriel Julien-Laferrière führt Regie, Djamel Bensalah und Marc de Chauveron zeichnen für das Drehbuch verantwortlich. Als „Neuilly sa mère !“ 2009 in die Kinos kam, zog der Film rund 2,5 Millionen Zuschauer an – bei einem vergleichsweise kleinen Budget – und verankerte seine Figuren dauerhaft im Bereich der französischen Popcorn-Komödien. Diese Fortsetzung soll die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der 2010er-Jahre aufgreifen, erklärt Djamel Bensalah in seiner Absichtserklärung, der mit der Komödie einen Spiegel seiner Zeit vor Augen führen möchte.
Durch das Verdrehen der Handlungsstränge setzt der Film seine Auseinandersetzung mit territorialen Ungleichheiten und gesellschaftlichen Stereotypen fort, die bereits im ersten Teil im Mittelpunkt standen. Ohne den Ton leichtherzig und zugänglich zu verlieren, reiht er sich in die Tradition französischer Komödien ein, die aktuelle Themen durch das Zusammentreffen verschiedener Milieus und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Gewohnheiten beleuchten.
Neuilly, c’est ma mère, c’est ma mère – Film | 2018
Kinostart: 8. August 2018
Ab 10. Februar 2026 auf Prime Video verfügbar
Komödie | Laufzeit: 1h42
Regie: Gabriel Julien-Laferrière | Mit: Samy Seghir, Jérémy Denisty, Denis Podalydès
Originaltitel: Neuilly sa mère, sa mère
Herkunft: Frankreich
Als Fortsetzung einer generationellen Komödie der 2000er Jahre bietet Neuilly, sa mère, sa mère eine zeitgemäße Perspektive auf soziale Gräben – durch das Familienleben betrachtet. Durch den Spiegel zwischen Neuilly und Nanterre verstärkt der Film seine soziale Satire und spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit wider.
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