Während drei Tagen werden Historiker, Schriftsteller und Künstler die festlichen und emotionalen Aspekte der Volkskultur im arabischen Raum bei Podiumsdiskussionen, Filmpremieren und Performances erkunden. Das findet im Rahmen der Geschichtstage vom 27. bis 29. März 2026 im Arabischen Welt-Institut statt.
Das Institut du Monde Arabe begrüßt erneut die Journées de l'Histoire, die vom 27. bis 29. März 2026 stattfinden. Dieses Event ist ein Muss für alle Geschichts- und Kulturliebhaber. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltung dem Thema "Feste und kollektive Emotionen im arabischen Raum". Hochzeiten, Pilgerfahrten, religiöse Zeremonien, offizielle Feierlichkeiten – Gelegenheiten für gemeinsames euphorisches Erleben und Zusammenkunft. Gleichzeitig sind sie auch Orte, an denen soziale und politische Spannungen sichtbar werden können.
Freuen Sie sich auf drei Tage voller Begegnungen, Diskussionen, Filmvorführungen und künstlerischer Performances. Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Nicht verpassen sollten Sie auch den Großen Preis der Journées de l’Histoire für das beste Buch, das die innovativsten Arbeiten zur Geschichte der arabischen Welt würdigt.
[midroll]
Das Programm
27. März
- 19 Uhr: Preisverleihung des Großen Buchpreises der Tage der Geschichte, moderiert von Vincent Lemire
- 20 Uhr: Performance – Körper in Bewegung: Tänzerische Emotionen im Maghreb
28. März
- 10:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Arabische Frühlinge: Erinnerungen an Wut und Hoffnungen
- 11:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Feste als Orte gemeinsamer Momente und Emotionen im mittelalterlichen Nahost
- 12 Uhr: Podiumsdiskussion – Die Furûsiyya: Das Pferd bei arabischen Feierlichkeiten
- 14 Uhr: Podiumsdiskussion – Gemeinschaftliche Hingabe im Arabischen Raum
- 14:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Panarabische Spiele und Herausforderungen: Sport als Gemeinschafts- und Feierformat
- 14:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Tarab und musikalische Emotionen im abbasidischen Bagdad
- 15:30 Uhr: Filmabend mit Diskussion – Die Anfänge des Panaf: Einblick in die audiovisuellen Wurzeln des ersten panafrikanischen Festivals in Algier
- 16 Uhr: Podiumsdiskussion – Die Geschichte eines muslimischen Festes: Mawlid al-Nabawi
- 17 Uhr: Vortrag – Feiern mit Cleopatra: zwischen Legende und Realität
- 17:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Die Unabhängigkeitsfeiern in der Maghreb: Volksfeste und Legitimation neuer Regierungen (1956 und 1962)
29. März
- 10:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Familienfeste und Rituale im vorislamischen Nahost
- 12 Uhr: Podiumsdiskussion – Jugend und Protest im Arabischen Raum
- 14 Uhr: Podiumsdiskussion – Religiöse Feste und Volksbeteiligung im antiken Nahost
- 14 Uhr: Film – Der Geburtstag von Leila, Rashid Masharawi, 2008
- 14:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Gemeinsam feiern und kämpfen: Arabische Abende in Frankreich
- 15 Uhr: Podiumsdiskussion – Osterfeste und Bräuche in der christlichen Gemeinschaft von Aleppo
- 15:30 Uhr: Vortrag – Koloniale Feste in Algerien
- 16 Uhr: Vortrag – „Die jungen Frauen“ in Marokko
- 16:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Rückkehr der Gefangenen aus Europa und dem Maghreb in der Moderne
- 17:30 Uhr: Musikalischer Vortrag – Von Archiven zur zeitgenössischen Kunst: Ein Treffen zwischen Bass-Musik und arabischem Klang-Heritage