Vous recherchez une belle découverte culturelle à faire ce dimanche 1er février 2026 ? En bon connaisseurs que nous sommes, nous profitons des monuments et musées gratuits proposés lors du premier dimanche du mois. Si Paris ouvre ses grands musées, la Seine-et-Marne ne reste pas en reste et de nombreux trésors patrimoniaux vous attendent sans que vous ayez à dépenser un centime. Il faut dire que ce département a de quoi attirer le public, ne serait-ce que par le château de Fontainebleau, ancienne résidence royale et impériale qui séduit à chaque visite.
Doch vergessen Sie nicht, dass die 77 auch zahlreiche Kulturstätten und bemerkenswerte Museen zu bieten hat. Manche sind nur an bestimmten Zeiten oder das ganze Jahr über, allerdings nur an bestimmten Sonntagen kostenlos zugänglich. Zwischen geschlossenen Sehenswürdigkeiten wegen Bauarbeiten oder Renovierungen und solchen, die nie freien Eintritt bieten, geben wir Ihnen hier die besten Tipps für den Sonntag, den 1. Februar 2026.
Auf nach Fontainebleau, um eine der prestigeträchtigsten königlichen Residenzen Frankreichs zu entdecken. Dieses außergewöhnlichehistorische Denkmalbietet an diesem Sonntag freien Eintritt zu seinen Prunkräumen und zum Napoleon-I.-Museum. Besucher können die Galerie François I. mit ihren Renaissance-Fresken, die reich ausgestatteten Salons Napoleons I. und den berühmten, mit Feingold verzierten Ballsaal bewundern. Dieses Schloss, das acht Jahrhunderte französischer Geschichte miterlebt hat, bietet eine faszinierende Reise von François I. bis Napoleon III. Das Anwesen ist von Paris aus bequem mit dem Zug vom Bahnhof Gare de Lyon in Richtung Montargis oder Montereau zu erreichen. Steigen Sie in Fontainebleau-Avon aus und fahren Sie dann 15 Minuten mit dem Bus weiter.
Das Schloss Champs-sur-Marne nimmt erneut an diesem kostenlosen Aktionstag teil. Dieses Juwel der klassischen Architektur des 18. Jahrhunderts, ein Meisterwerk von Jules Hardouin-Mansart, öffnet seine Pforten am ersten Sonntag im Monat kostenlos, vom 1. November bis 31. März. Dieser Sonntag bildet somit keine Ausnahme, um die Rokokozimmer und das originales Mobiliar zu entdecken. Auch die französischen Gärten und der Park sind das ganze Jahr über frei zugänglich, ideal für einen idyllischen Spaziergang durch diese als "Jardin remarquable" ausgezeichnete Anlage.
In Meaux taucht man im Musée de la Grande Guerre mit einer der größten europäischen Sammlungen zum Ersten Weltkrieg in die Geschichte des 14-18. Das in der Rue Lazare Ponticelli gelegene Museum, das von Paris aus in 30 Minuten über den Gare de l'Est erreichbar ist, bietet auf einer Ausstellungsfläche von über 3000 m² einen internationalen Überblick über den Konflikt. Mit fast 70.000 Objekten und Dokumenten zeichnet es das Alltagsleben der Soldaten und Zivilisten von 1914 bis 1918 mit bemerkenswerten immersiven Vorrichtungen nach. Zu sehen sind Uniformen aller Nationalitäten, bewegende persönliche Gegenstände und eine eindrucksvolle Rekonstruktion eines Schützengrabens. Diese Gedenkstätte, die sich auf dem Gebiet der ersten Marneschlacht befindet, bietet einen pädagogischen Ansatz, der ab 5 Jahren zugänglich ist.
Ebenfalls in Meaux befindet sich das Bossuet-Museum , das einen Besuch wert ist . Es ist im ehemaligen Bischofspalast aus dem 12. Jahrhundert untergebracht und zeigt in einem außergewöhnlichen architektonischen Rahmen Sammlungen sakraler Kunst und lokaler Geschichte. Mit seinen über 5500 Objekten und Werken großer Meister wie Millet, Gérôme oder Decamps bietet das Museum eine Reise durch die Jahrhunderte. Der Eingang führt durch den wunderschönen Bossuet-Garten, der sich perfekt für eine kontemplative Pause eignet, bevor Sie die Gemächer des Bischofs und seine berühmte gepflasterte Rampe entdecken. Die Porträts von Bossuet, dem berühmten Redner des Grand Siècle, erinnern an die Bedeutung dieser Figur in der Geschichte von Meaux.
In Melun vervollständigt das Musée d'Art et d'Histoire dieses kostenlose Kulturangebot. Das im Hôtel de la Vicomté im Herzen des historischen Zentrums untergebrachte Stadtmuseum zeigt die Geschichte der ehemaligen Hauptstadt des Departements und ihrer Umgebung. Seine archäologischen Sammlungen und Kunstwerke zeugen von der reichen Vergangenheit dieser Stadt, die vor Versailles Residenz der französischen Könige war. Man kann die urbane Entwicklung der Stadt von der gallo-römischen Epoche bis heute entdecken, mit bemerkenswerten Stücken aus lokalen Ausgrabungen und Zeugnissen der Lebenskunst von Melun im Laufe der Jahrhunderte.
Wir empfehlen Ihnen, mit dem Schloss Fontainebleau am Morgen zu beginnen, um dem Andrang zu entgehen. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein, um die Grands Appartements in vollem Umfang zu genießen. Audioguides sind am Empfang erhältlich, um den Besuch zu bereichern. Am Nachmittag können Sie je nach Interesse eines der kostenlosen Museen besuchen: das Musée de la Grande Guerre für Liebhaber der Militärgeschichte, das Musée Bossuet für Kunst und Religionsgeschichte oder das Musée de Melun für einen lokaleren Zugang zum Kulturerbe der Region Seine-et-Marne.
Für Familien bieten die Gärten des Schlosses von Fontainebleau den perfekten Rahmen für eine Picknickpause, die auf den Rasenflächen des Englischen Gartens und des Parks erlaubt ist. In Meaux und Melun, die von Paris aus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind, lassen sich kulturelle Besichtigungen und Stadterkundungen leicht miteinander verbinden. Vergessen Sie nicht, dass das Musée de la Grande Guerre kinderfreundliche Rundgänge mit Spielheften anbietet, die am Empfang erhältlich sind.
Der 1. Februar 2026 bietet für alle Kunst-, Geschichts- und Kulturliebhaber spannende Entdeckungen. Vom königlichen Residenzen über Sammlungen zur Ersten Weltkrieg bis hin zu lokalen Traditionen – die Seine-et-Marne zeigt ihre vielfältige kulturelle Vielfalt. Warum nicht an diesem Sonntag eine schöne kostenlose Ausstellung besuchen?



































