Vom 18. März bis zum 28. Juni 2026 zeigt das Musée des Arts décoratifs in seiner Ausstellung „Die Sprache der Wände. Abgüsse aus China bis Notre-Dame“, einen Fokus auf die Technik des Abgusses. Anlässlich des Salon du dessin und des Asiatischen Frühlings veranschaulicht das Museum dieses handwerkliche Können anhand einer exklusiven Auswahl aus den chinesischen und französischen Sammlungen des Musée des Arts décoratifs, von Eugène Grasset bis Jean Dubuffet und Émile-Auguste Reiber.
Etwa einhundert Werke, Objekte und Werkzeuge laden die Besucher ein, die alten chinesischen Techniken ebenso zu entdecken wie die modernsten, vor allem durch die jüngsten Druckabdrücke, die während der Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale Notre-Dame entstanden sind, mit Santiago Hardy, Kletterexperte, und Delphine Syvilay, Forschungsingenieurin am Laboratory of Historic Monuments (LRMH).
Denn Prägungen, eine Jahrtausende alte Technik, sind vor allem ein Mittel, um die Spuren unserer Geschichte dauerhaft festzuhalten – sowohl sichtbar zu machen als auch zu bewahren. Im Kontrast zu diesen sehr zeitgenössischen Prägestücken zeigt das Museum etwa zwanzig Exponate aus China um 1890/1900: Basreliefs von Grabplatten, buddhistische Höhlen oder dekorative Friesen auf Steindenkmalen. Die Ausstellung wird ergänzt durch einige französische Beispiele aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die das ästhetische Interesse der Künstler dieser Epoche an der Kunst des Prägens verdeutlichen.
Termine und Öffnungszeiten
Von 18. März 2026 bis 28. Juni 2026
Standort
Museum für dekorative Künste
107 Rue de Rivoli
75001 Paris 1
Tarife
- 26 ans : Kostenlos
Tarif réduit : €10
Plein tarif : €15
Offizielle Seite
madparis.fr















