Diese Ausstellung entführt uns in eine der ältesten Städte der Welt. Treffen Sie sich im Institut du Monde Arabe vom 24. März bis zum 23. August 2026, um die faszinierende Geschichte von Byblos und ihre archäologischen Schätze zu entdecken. Die Schau präsentiert wertvolle Fundstücke und Kunstwerke, die mehrere Tausend Jahre alt sind, sowie einzigartige, kürzlich entdeckte Artefakte aus dem Nahen Osten.
Das Institut präsentiert uns Byblos, die ewige Stadt im Libanon, eine antike Siedlung, die vor über 8.900 Jahren im Libanon entstanden ist. Byblos gilt als der erste internationale Hafen der Welt und verband Ägypten der Pharaonen, Mesopotamien sowie die ägäische, römische und phönizische Zivilisation. Die an der Mediterranean gelegene Stadt spielte eine zentrale Rolle im Handel — vor allem beim Export des berühmten Zedernholzes — aber auch für den Austausch von Kultur und Wissen.
Vor 9000 Jahren, während der Bronzezeit, wuchs der kleine Fischerhafen allmählich zu einem der wichtigsten Stadtstaaten in der Antike heran. Über 2.000 Jahre lang war Byblos einer der wichtigsten Häfen des Mittelmeers und eine wichtige Anlaufstelle für die Händler der großen Zivilisationen dieser Region.
Jahrtausende des Lebens, des Wandels und des kulturellen Austauschs hinterlassen ihre Spuren: Die Ausstellung des IMA zeigt über 400 außergewöhnliche Objekte, von denen einige durch kürzlich durchgeführte archäologische Ausgrabungen erneuert wurden. Bestattungsvasen und Angelausrüstung, Mosaike von der Europa-Entführung, Schätze aus der Königsgrablege, Objekte aus den Tempeln des 2. Jahrtausends v. Chr., goldene und silberne Geschirr, Schmuckstücke und Edelsteine, Waffen, Spiegel, Bronzefiguren und Fayencen ...
In einer schlichten Szenografie, die die antiken Schätze im Rampenlicht stehen lässt, erzählt das Museum die Geschichte einer Stadt, die einige der größten Zivilisationen der Region hervorgebracht und wieder verdrängt hat. Jahrtausende lang stand Byblos im regen Austausch mit den Ägyptern, den Phöniziern und den Griechen. Diese Verbindungen spiegeln sich in den vielfältigen Objekten und Kunstwerken wider, die hier ausgestellt sind. Ob ein dekoratives Muster, eine kleine Statue oder eine neue Waffe – all das lässt Rückschlüsse auf die kulturellen Einflüsse zu, die durch Handel und Konflikte geprägt wurden.
Die Ausstellung zeigt auch sehr neue und unschätzbare archäologische Entdeckungen, die noch nie zuvor der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Zu sehen ist eine wundersam intakte Nekropole aus der Bronzezeit (ca. 1800 v. Chr.), in der sich die Gräber der Könige von Byblos, Abi-Schemu und Yapi-Schemu-Abi, befanden.
Diese Ausstellung vereint archäologische Schätze und Zeugen vergangener Zeiten. Einige Objekte sind sofort erkennbar, andere eher ungewöhnlich, wie die maritime Anker. Manche Stücke sind sogar verblüffend, etwa jene Gefäße, die als Särge dienten. Für empfindliche Gemüter gilt: Vorsicht bei den Exponaten, denn einige der Vasen enthalten noch menschliche Überreste.
Geschichtsbegeisterte sollten mit Interesse einen Blick auf diese Überreste des libanesischen Kulturerbes werfen. Es ist jedoch erwähnenswert, dass die ausgestellten Objekte nicht unbedingt prunkvoll verziert oder imposant sind. Beeindruckend ist vielmehr die Möglichkeit, menschliche Schöpfungen zu bewundern, die so alt sind und dennoch hervorragend erhalten wurden – Zeugnisse einer Zivilisation, die vor über 8.000 Jahren vor unserer Zeit lebte.
Als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet, ist Byblos eine uralte Stadt, die die Veränderungen und großen Zivilisationen unserer Welt widerspiegelt. Erleben Sie sie hautnah bei der Ausstellung des Arabischen Instituts!
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Von 24. März 2026 bis 23. August 2026
Standort
Institut der Arabischen Welt
1 Rue des Fossés Saint-Bernard
75005 Paris 5
Zugang
Metro Jussieu Linie 7, Linie 10
Offizielle Seite
www.imarabe.org
Reservierungen
Buchen Sie Ihre Tickets mit Paris je t'aime hier



























