Mysterium, Geschichte und ein Hauch von Linguistik: Das ist das Geheimnis hinter dem Namen derÎle-de-France, der Vorzeigeregion rund um Paris. Denn seien wir ehrlich: Von einer "Insel" zu sprechen, wenn kein Ozean an die 12.000 km² grenzt, ist schon faszinierend, oder?
Die am weitesten verbreitete Erklärung führt uns zurück ins Mittelalter. Die Île-de-France wurde nach den Flüssen benannt, die sie umschließen: die Seine im Süden, die Oise im Westen, die Marne im Osten und die Aisne im Norden. Ein natürliches Raster, das ihr von oben betrachtet das Aussehen einer Insel im Herzen des französischen Staatsgebiets verleihen würde.
Eine andere Hypothese führt uns zu den fränkischen Wurzeln der Region. Der Begriff soll von dem Ausdruck"Liddle Franke" abgeleitet sein, was in der fränkischen Sprache "Kleinfrankreich" bedeutet. Im Laufe der Zeit hätte sich die Aussprache zu Île-de-France entwickelt.
Auch wenn die Franken die Geschichte des Namens geprägt haben, taucht der Ausdruck erst 1387 zum ersten Mal auf, und zwar in den Chroniken von Froissart, wo er das alte "Pays de France" ersetzt. Und erst 1976 wurde die Bezeichnung offiziell, um die Verwaltungsregion zu bezeichnen.
Zwischen Geografie und Geschichte trägt die Île-de-France die Vergangenheit der Franken und das Erbe eines strategischen Territoriums in sich, lange bevor sie zur bevölkerungsreichsten und meistbesuchten Region des Hexagons wurde!
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