Verwechseln Sie immer noch die beiden Seine-Ufer zwischen der rechten Seine-Seite und der linken Seine-Seite? Damit Sie nie wieder das Gefühl haben, ein Tourist zu sein, obwohl Sie Paris regelmäßig besuchen, hier einige unschlagbare Tipps — ganz einfach und automatisch erinnerbar — mit denen Sie das künftig sofort wissen, ohne es jedes Mal hinterfragen zu müssen.
Alles basiert auf einem einfachen geografischen Prinzip: die Fließrichtung. Die Seine fließt stets von Ost nach West in Richtung Meer (Normandie). Wenn Sie sich in der Hauptstadt befinden, orientieren Sie sich, indem Sie sich auf eine der Brücken der Stadt stellen und in Richtung Flussausgang blicken (also dorthin, wo das Wasser hinfließt, etwa mit dem Rücken zu Notre-Dame).
Weiter als nur geografische Begriffe sind die beiden Ufer vor allem Geisteslandschaften. Historisch ist die Seine-Uferseite die des Wissens und der Boheme. Hier liegen die berühmten Universitäten (wie die Sorbonne), die Schriftsteller und Künstler aus dem Viertel Saint-Germain-des-Prés. Man sagt oft, dass diese Seite "geistig" geprägt ist.
Im Gegensatz dazu ist die rechte Seite die des Macht und des Handels. Von königlichen Palästen wie dem Louvre bis zu den großen Kaufhäusern, einschließlich des Élysees und der Börse, symbolisiert sie den Puls der Stadt, den Handel und das Vergnügen. Diese Trennung reicht bis ins Mittelalter zurück, damals schon unterschieden sich Universität im Süden und die Stadt im Norden.
Wenn Sie keinen Blick auf die Seine haben, schauen Sie sich die Nummer des Arrondissements an. Die Linke Bank ist etwas exklusiver: Sie besteht nur aus sechs Vierteln (5., 6., 7., 13., 14. und 15. Arrondissement). Alles andere im Schneckenkurs Paris gehört zur Rechten Bank, die etwas genüsslicher ist. Also, denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal Ihren Weg suchen!















