Mit einer Schubkarre in der Hand und Stiefeln an den Füßen ist der Herbst eine besonders interessante Phase für die Ernte in der Île-de-France. Die Obstgärten biegen sich unter der Last der Äpfel, während Kürbisse, Squash und Wurzelgemüse nach und nach die Tomaten und Zucchini des l’été ablösen.
Viele Betriebe in der Île-de-France ermöglichen es Ihnen genau dann, selbst zu ernten Obst, Gemüse, Blumen und gelegentlich Kräuter. Der Inhalt des Erntekorbs hängt jedoch von Wetter, Reife der Kulturen und dem jeweiligen Betrieb ab, daher lohnt es sich, die verfügbaren Ernten vorab zu prüfen, bevor Sie losfahren!
Kaum vorstellbar, eine Herbsternte in der Île-de-France ohne ein paar Äpfel im Korb. Je nach Sorte reicht die Ernte von Sommer bis hinein in den November bei den späteren Sorten. Die als Lageräpfel bezeichneten Sorten werden insbesondere im September und Oktober geerntet. Auch Birnen begleiten diese Zeit in einigen Obstgärten, während die letzten Himbeeren je nach Sorte und Wetterlage noch zu Beginn der Saison zu finden sein können.
Trauben und Pflaumen gehören in Frankreich eher zu den Früchten des Herbstes, doch ob Selbstpflücken angeboten wird, hängt von den jeweiligen Betrieben in der Île-de-France ab. Die Tafeltrauben werden vor allem von August bis Oktober geerntet. Zu den Früchten, auf die man also achten kann:
Orange, grün, gelb, rund oder unregelmäßig geformt – es ist schwer, die Kürbiswelt zu übersehen, wenn die Temperaturen sinken. Kürbisse, Hokkaidos und weitere Kürbisgewächse gehören zu den emblematischen Gemüsesorten des Herbstes und Winters. Manche Sorten tragen übrigens Namen, die in Île-de-France besonders klingen, wie das leuchtend Rot Étampes, das Bronzebräunliche Monthléry und das Große Gelbe Paris!
Doch der Herbstgarten beschränkt sich nicht auf Kürbisse! Je nach Bepflanzung lässt sich auch der Schubkarren mit Möhren, Rüben, Kartoffeln, Porree, Kohl, Blattsalat und Mangold füllen. Die ersten Wochen der Saison ermöglichen es manchmal, die letzten Ernten des Sommers zu genießen: Tomaten, Auberginen, Paprika, Bohnen und Zucchini können noch länger geerntet werden, solange das Wetter günstig bleibt.
Was man auf den Feldern im Blick behalten sollte:
Einige Kräuter überstehen auch die ersten Fröste. Petersilie, Schnittlauch, Minze und weitere Kräuter bleiben oft bis September und mitunter auch später verfügbar, je nach Anbau und Temperaturen. Ihre Verfügbarkeit variiert jedoch stärker von Betrieb zu Betrieb als bei den großen Herbsternteprodukten.
Der Herbst hat endlich einen Vorteil für Küchenliebhaber: Er ermöglicht es, schrittweise von sommerlichen auf herbstliche Rezepte umzusteigen, zu Suppen, Gratins, Tartelettes und Kompotte. Eine Schubkarre reicht aus, um die letzten Tomaten des Septembers, mehrere Kilogramm Äpfel und wenige Wochen später einen schönen Potimarron-Kürbis einzusammeln!
Die Obstpflückaktionen in der Île-de-France erinnern daran, dass Ernten ihren eigenen Kalender haben: Am besten prüft man vor dem Losfahren die vom Betrieb angekündigten Verfügbarkeiten, um nicht loszuziehen, wenn der Obstgarten gerade soeben geplündert worden ist!
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