Mit Hauben auf dem Kopf und Stiefeln an den Füßen ähneln die Selbstpflücke in der Île-de-France im Winter natürlich nicht dem Gesicht, das sie im Juni oder im September hatten. Die Parzellen, die für die Selbstpflücke geöffnet sind, werden seltener, und manche Betriebe schließen ihre Felder während der kalten Saison komplett.
Für diejenigen, die ihre Ernte fortsetzen, steht im Korb vor allem das Wintergemüse im Vordergrund, das auch bei niedrigeren Temperaturen gut zurechtkommt. Lauch, Kohl und Rote Bete ersetzen damit die Erdbeeren, Tomaten und Zucchini, wobei die Verfügbarkeit stark von Wetter und Anbauern abhängt.
Der Garten verschwindet nicht mit dem ersten Frost. Zu den Unverzichtbaren gehört der Lauch, der die kalte Jahreszeit durchzieht und zu den emblematischen Gemüsesorten des Winters zählt. Der Grünkohl ist hingegen von Oktober bis März erhältlich, während die Rote Bete bis an die Pforten des Frühlings saisonales Gemüse bleibt.
Je nach Kulturpflanzen und Wettersituationen können die Parzellen also mit einigen guten Überraschungen aufwarten:
Für Obst ist die Geschichte eine andere. Äpfel und Birnen hängen zwar weiterhin mit winterlichen Körben zusammen, das bedeutet aber nicht unbedingt, dass sie noch am Baum sind. Die späten Äpfel werden bis November geerntet, und die sogenannten Lageräpfel-Sorten, überwiegend im September und Oktober geerntet, können danach über den Winter hinweg genossen werden.
Bei bestimmten Winterbirnen, wie Conference oder Passe-Crassane, besteht dieselbe Feststellung: Sie können mehrere Monate nach der Ernte gelagert werden. Auf einem Betrieb in der Île-de-France wird es daher eventuell möglich sein, am Hof oder im Laden zu kaufen, ohne sie jedoch direkt im Obstgarten im Januar oder Februar pflücken zu können. Für eine echte winterliche Selbsternte ist das Obstangebot somit deutlich geringer als im Frühling, Sommer oder Herbst.
Auch aromatische Kräuter treten bei fallenden Temperaturen stärker in den Hintergrund. Einige resistente Arten können in Gärten oder unter Schutz erhalten bleiben, ihre Verfügbarkeit zum Selbstpflücken hängt jedoch ganz von der Bewirtschaftung ab. Die Petersilie gehört zu den Kräutern, die kalte Temperaturen gut vertragen, während empfindlichere Pflanzen sich zurückziehen, bis die warmen Tage wiederkehren.
Der Winter erfordert letztlich doch etwas mehr Organisation für Liebhaber der Ernteausflüge in der Île-de-France. Es sei daran erinnert, dass die angebotenen Produkte je nach Saison und Betriebsweise variieren, und man empfiehlt, sich vor einem Besuch über die von jedem Hof mitgeteilten Informationen zu informieren. Die Öffnungszeiten sollten ebenfalls geprüft werden: Zwischen saisonaler Schließung, temporär unzugänglichen Parzellen und erschöpften Ernten ist es besser zu wissen, was tatsächlich hinter den Feldern wartet, bevor man sich die Stiefel anzieht!
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