Als Agnès Thurnauer im Musée Cognacq-Jay Carte blanche erhält, nutzt sie diese, um die Sammlungen und Künstler des 18. Jahrhunderts durch einen neuartigen Dialog zwischen alt und modern hervorzuheben.
Diezeitgenössische Künstlerin enthüllt ihre Correspondances, eine Ausstellung, die vom 2. Oktober 2025 bis zum 8. Februar 2026 im Musée Cognacq-Jay stattfindet. Mit ihren Skulpturen und Gemälden eröffnet uns Agnès Thurnauer eine neue Sicht auf diese Werke aus dem 18. Jahrhundert und zeigt insbesondere, dass diese Gemälde, Zeichnungen und alten Kunstgegenstände uns auch Jahrhunderte später noch berühren, inspirieren und unsere heutige Gesellschaft darstellen können.
Das Alte und das Neue finden sich also im Herzen dieser Ausstellung wieder. Die zeitgenössische Künstlerin hat Werke geschaffen, die an die Meisterwerke von Jean-Honoré Fragonard, Canaletto und François Boucher anknüpfen und diese großen Meister des Rokoko als Beispiel und Inspiration heranziehen.
Vor allem aber wollte Agnès Thurnauer die Künstlerinnen dieser Epoche ins Rampenlicht stellen: Louise Elisabeth Vigée Le Brun, Angelica Kauffmann, Adélaïde Labille-Guiard, aber auch Madame de Staël oder Émilie du Châtelet.
Diese Ausstellung würdigt diese Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Denkerinnen, die es geschafft haben, sich in einer Männerwelt durchzusetzen und dafür zu sorgen, dass ihr Talent und ihr Wert anerkannt werden. In diesem Dialog zwischen den Generationen erforscht Agnes Thurnauer die Bedeutung von Kunst und Schrift für die Bildung undEmanzipation der Frauen. Aus ihrer modernen Perspektive hinterfragt die Künstlerin die Werke dieser Frauen aus dem 18. Jahrhundert und ihre Bedeutung in der Kunstgeschichte.
Der Dialog zwischen den zeitgenössischen Werken und den Werken aus dem 18. Jahrhundert wurde sehr gut durchdacht: Die Gemälde und Skulpturen antworten sich gegenseitig und bereichern sich auf offensichtliche Weise. Die Besucher werden so dazu angeregt, über die Behandlung des weiblichen Körpers in der Kunst, seine Inszenierung und die Bedeutung von Symbolen und Darstellungen neu nachzudenken. Künstlerinnen werden neben Werken, die ihre Leistungen unterstützen, hervorgehoben.
Das Cognacq-Jay-Museum bietet uns so die Möglichkeit, seine ständigen Sammlungen und Schätze durch einen engagierten zeitgenössischen Rundgang neu zu entdecken.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Von 2. Oktober 2025 bis 8. Februar 2026
Standort
Cognacq-Jay-Museum
8, rue Elzévir
75003 Paris 3
Zugang
Metrolinie 1 Station "Saint-Paul".
Tarife
Tarif réduit : €9
Plein tarif : €11
Offizielle Seite
www.museecognacqjay.paris.fr























