Zwischen dem Albanien seiner jungen Jahre und dem Griechenland seiner Jugendzeit spielt Mario Banushi mit Mami ein autobiographisches und zugleich sinnliches Stück, das vom 9. bis 16. April 2026 unter l'Odéon - Théâtre de l'Europe in seiner Außenstelle Ateliers Berthier in Paris aufgeführt wird. In dem 1 Stunde und 10 Minuten dauernden Stück spielen Vasiliki Driva, Dimitris Lagos, Eftychia Stefanou, Angeliki Stellatou, Fotis Stratigos und Panagiota Yiagli in einer Bühnenform, die visuelle Sprache und körperliche Präsenz miteinander verbindet.
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Mami dreht sich um ein einfaches und universelles Wort - "Mama" - in diesem Fall "mami" auf Albanisch. Dieses Wort wird zum Ankerpunkt einer fragmentierten Erzählung, die von den persönlichen Erfahrungen des Autors genährt wird. Das Stück zeigt die Konstellation der Frauen, die die Kindheit des Regisseurs geprägt haben: die Großmutter, eine Schutzfigur der ersten Jahre; die leibliche Mutter, die in Athen wiedergefunden wurde; die Stiefmutter Lindita; und alle Frauen, die er auf dem Weg des Erwachsenwerdens getroffen hat und denen eine Mutterrolle zugewiesen wurde. In visuellen Bildern und mit viel Aufmerksamkeit für Gesten und Körperhaltungen vermittelt Mami die Spannungen, den Schwung und das Schweigen, die der kindlichen Liebe eigen sind.
Diese Aufführung richtet sich an ein Publikum, das neugierig auf nicht-lineare Erzählformen, körperliches Theater und intime Geschichten ist, die von einer nonverbalen Bühnensprache getragen werden. Zuschauer, die an klassische dramatische Schriften oder explizite Dramaturgien gewöhnt sind, könnten durch den sinnlichen und symbolischen Ansatz des Stücks verwirrt werden. Mami folgt einem künstlerischen Ansatz, der dem einiger Regisseure ähnelt, die an der Grenze zwischen Biografie, kollektivem Gedächtnis und visueller Performance arbeiten.
Indem Mami hinterfragt, was das Wort "Mutter" für ein Kind bedeutet, das zwischen zwei Ländern und mehreren emotionalen Heimen aufgewachsen ist, legt sie eine zugleich persönliche und universelle Bühnenkreation vor, die Intimität und symbolische Distanzierung miteinander verbindet.
Dieser Artikel beruht auf den bisher verfügbaren Informationen und nicht auf einer Sichtung der Aufführung.
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Termine und Öffnungszeiten
Von 9. April 2026 bis 16. April 2026
Standort
Ateliers Berthier
1 Rue André Suares
75017 Paris 17
Zugang
Metro 13 oder 14 Porte de Clichy
Reservierungen
www.theatre-odeon.eu



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