Le Son des souvenirs ist ein packendes Dramen- und Historienfilm des Regisseurs Oliver Hermanus, der auch das Drehbuch schrieb. Basierend auf der Sammlung von Kurzgeschichten The History of Sound von Ben Shattuck, überzeugt der Film mit den Schauspielern Paul Mescal und Josh O’Connor sowie Chris Cooper in einer bedeutenden Rolle. Das Werk wurde im Offiziellen Wettbewerb des Festival de Cannes 2025 präsentiert und kämpft um die begehrte Goldene Palme. Der Kinostart in Frankreich ist für den 25. Februar 2026 geplant.
Lionel, ein junger Sänger aus Kentucky, wächst mit den Volksliedern auf, die sein Vater ihm stets vorsingt. 1917 verlässt er die Familienfarm, um am Konservatorium in Boston zu studieren, wo er auf David trifft – einen klugen Kompositionsstudenten. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Verbindung, die von ihrer Liebe zur Musik und ihrer gemeinsamen Sensibilität geprägt ist. Doch der historische Kontext stellt ihre Beziehung bald auf eine harte Probe.
Davids Einsatz am Ende des Ersten Weltkriegs reißt ihre Verbindung abrupt auseinander. Im Winter 1920 treffen die beiden Männer sich wieder und erkunden gemeinsam die Wälder und Inseln im Bundesstaat Maine, um amerikanische Folkloremusik aufzunehmen, die vom Verschwinden bedroht ist. Diese akustische und kulturelle Spurensuche hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei Lionel.
Über die Jahrzehnte hinweg baut Lionel sich eine erfolgreiche Karriere auf und bereist Europa, sammelt Erfahrungen und knüpft Kontakte. Dennoch bleibt die Erinnerung an David lebendig, vor allem, wenn eine Spur ihrer gemeinsamen Arbeit wieder auftaucht. Der Film zeigt, wie anhaltende Gefühle und eine prägenden Beziehung das ganze Leben über nachwirken können.
Le Son des souvenirs ist der sechste Langfilm des südafrikanischen Regisseurs Oliver Hermanus, der bereits mit seinem Werk Beauty international Aufmerksamkeit erregte und 2011 in Cannes die Queer Palm gewann, damals im Wettbewerb Un Certain Regard. Gewohnt auf großen internationalen Festivals vertreten, darunter die Venedig-Biennale, präsentiert Hermanus hier eine Zeitreise, die sich um Erinnerung, Musik und emotionale Bindungen dreht.
Im offiziellen Wettbewerb bei der 78. Ausgabe des Filmfestivals von Cannes präsentiert, reiht sich der Film nahtlos in die Tradition der historischen Liebesdramen ein, die sich auf persönliche Schicksale konzentrieren. Das Duo aus Paul Mescal und Josh O’Connor, beide bedeutende Akteure des zeitgenössischen Kinos und Serien, bildet einen der zentralen motoren des Projekts.
Mit seinem großzügigen Tempo, seiner eleganten Regie und dem feinen Gespür für die Klanglandschaften richtet sich der Film an ein Publikum, das sich für historische Liebesgeschichten und kulturelle Überlieferungen begeistert. Er lässt sich mit einem filmischen Stil vergleichen, der zur Reflexion einlädt, wobei die Musik zur Trägerin von Erinnerung und Identität wird.
Der Klang der Erinnerungen
Film | 2026
Kinostart: 25. Februar 2026
Drama, Historie, Romanze | Dauer: 2h09
Von Oliver Hermanus | Mit Josh O’Connor, Paul Mescal, Chris Cooper
Originaltitel: The History of Sound
Produktionsländer: USA, Großbritannien
Mit Der Klang der Erinnerungen regt Oliver Hermanus zum Nachdenken über die Spur an, die Stimmen und menschliche Verbindungen hinterlassen. Dabei erzählt er eine männliche Liebesgeschichte, die sich über das lange 20. Jahrhundert erstreckt und fest im kollektiven Gedächtnis der amerikanischen Popmusik verankert ist.
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