Orwell: 2+2=5 – Raoul Peck bringt seinen neuen Dokumentarfilm jetzt ins Kino

Von Julie de Sortiraparis · Aktualisiert am 14. Januar 2026 um 16:29
Orwell: 2+2=5 ist der neue Dokumentarfilm von Raoul Peck über George Orwell, der bei der Cannes Première 2025 vorgestellt wird. Kinostart ist am 25. Februar 2026.

Orwell: 2+2=5 ist ein Dokumentarfilm, geschrieben und gedreht von Raoul Peck, der ab dem 25. Februar 2026 in französischen Kinos zu sehen sein wird. Der Film wurde bei den Cannes Première-Auswahl auf dem Festival de Cannes 2025 vorgestellt und setzt die bereits eingeschlagene Arbeit des haitianischen Regisseurs fort, der bereits für Werke wie Lumumba – Mörder eines Propheten, I Am Not Your Negro oder jüngst Ernest Cole, Fotograf Auszeichnungen erhielt. Das Dokumentarfilm gewährt Damian Lewis die Stimme, der die Rolle des britischen Schriftstellers spricht.

Im Jahr 1949 vollendet George Orwell seinen Roman 1984, das Werk, das später zu seinem bekanntesten und zu einem der bedeutendsten politischen Texte des 20. Jahrhunderts werden sollte. Vom Krebs gezeichnet, verbringt der Schriftsteller seine letzten Monate inmitten extremer ideologischer Spannungen, während die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg neu gezeichnet wird. Dieser Wendepunkt bildet den Schwerpunkt des Films, der die Entstehung eines Denkens nachvollzieht, das maßgeblich durch Erfahrungen mit Totalitarismus, Propaganda und Sprachmanipulation geprägt wurde.

À travers des archives, des textes et une perspective historique, Orwell : 2+2=5 explore les grands thèmes développés dans 1984 et La Ferme des animaux : double langage, novlangue, surveillance constante, crime de pensée. Le documentaire met en lumière la manière dont ces idées, nées dans les années 1930 et 1940, résonnent encore aujourd’hui, alors que nos sociétés font face à la désinformation et aux dérives autoritaires.

Der Trailer zu Orwell: 2+2=5

Bei der offiziellen Präsentation in Cannes hob Thierry Frémaux, Generalsekretär des Festival de Cannes, die zeitlose Relevanz des Films hervor. Er bezeichnete das Werk als einen Blick, der die nach wie vor aktuelle Bedeutung von Orwells Warnungen im Hinblick auf die aktuellen politischen und medienbezogenen Entwicklungen unterstreicht. Diese Auswahl in der Cannes Première ist eine weitere Anerkennung für Raoul Pecks Arbeit auf internationaler Ebene.

Der Dokumentarfilm hat zudem seinen Weg auf weitere Festivals fortgesetzt, darunter das American Film Festival in Deauville, wo er in der Sektion American Doc Stories nominiert wurde. Getreu seinem Stil verbindet Raoul Peck historische Reflexion mit einer politischen Perspektive auf die Gegenwart, wobei er auf eine klare Erzählweise und eine intensive Archivarbeit setzt.

Mit seinem analytischen und engagierten Ton spricht Orwell: 2+2=5 ein Publikum an, das sich für die Geschichte der Ideen, politische Literatur und anspruchsvollen Dokumentarfilm interessiert. Der Film setzt die Arbeit des Regisseurs fort, der regelmäßig bedeutende Intellektuelle befragt und deren Vermächtnis in der heutigen Welt beleuchtet.

Orwell: 2+2=5
Film | 2026
Kinostart: 25. Februar 2026
Dokumentarfilm | Laufzeit: 2h00
Regie: Raoul Peck | Mit Damian Lewis
Originaltitel: Orwell: 2+2=5
Produktionsländer: Frankreich, USA

Bei der Rückschau auf die letzten Monate von George Orwell und die Bedeutung seines visionären Werks wirft Orwell: 2+2=5 einen nachdenklichen Blick auf die Zerbrechlichkeit der Demokratien und die Macht der Sprache – eine Thematik, die nahtlos an die politischen und dokumentarischen Filme von Raoul Peck anknüpft.

Um das Kinoerlebnis zu verlängern, schauen Sie sich die Kinostarts im Februar an, die aktuellen Must-See-Filme und unsere Auswahl an bemerkenswerten Dokumentationen des Jahres.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Ab dem 25. Februar 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.
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