Geboren im Jahr 2020, haben die temporären Terrassen die Pariser Stadtlandschaft verändert, indem sie Gehwege und Parkplätze in Genussbereiche verwandelten. Beliebt für ihre freundliche Atmosphäre, wurden sie unter bestimmten Voraussetzungen von der Stadtverwaltung Paris geregelt und dauerhaft etabliert, um ihre Nutzung mit strengen Vorschriften zu sichern.
Seit 2023 dürfen sie nur noch von April bis Oktober genutzt werden und sind inzwischen gebührenpflichtig geworden, um ihre Anzahl besser zu steuern und Belästigungen zu minimieren. Dennoch bleiben sie ein lebendiges Element für die Belebung der Straßen und den wirtschaftlichen Schwung der Betriebe. Im April 2026 kehren sie zurück – wir erklären, was es Neues gibt.
Mit dem Frühling kehren die temporären Terrassen wieder in die Hauptstadt zurück. Vom 1. April bis zum 31. Oktober 2026 können die Pariser erneut diese gemütlichen Außenbereiche genießen. Bars, Restaurants und andere Lokale werden ihre Terrassen unter bestimmten, strengen Auflagen aufstellen dürfen, darunter eine Pflicht zur Schließung um 22 Uhr, um die Ruhe der Anwohner zu wahren.
Um eine Sommerterrasse zu eröffnen, müssen Geschäftsleute eine Genehmigung der Stadtverwaltung von Paris einholen. Nach der Genehmigung können sie auf Gehwegen, Parkplätzen, kleinen Plätzen, Erdwällen und Straßen, die vorübergehend zur Fußgängerzone werden, errichtet werden. Aber Vorsicht: Es gibt genaue Regeln für diese Einrichtungen.
Auf dem Bürgersteig: Die Erweiterung ist vor dem Geschäft und unter bestimmten Bedingungen auch vor den Nachbargebäuden erlaubt. Auf einem Parkplatz: Ein Bodenbelag und Seitenschutz sind vorgeschrieben, aber es ist nicht erlaubt, reservierte Plätze (Lieferservice, Behindertenparkplätze, Taxis, Fahrräder usw.) zu belegen.
Um den öffentlichen Raum zu harmonisieren, sind nur Tische, Stühle und Sonnenschirme mit einer maximalen Höhe von 1,30 Metern erlaubt. Eine Begrünung ist erwünscht, darf aber die Sicht nicht vollständig versperren.
Verboten sind: Dächer, Planen, Zelte, Palettenholz sowie alle Audio-, Heiz- oder Klimaanlagen. Außerhalb der Öffnungszeiten muss das Mobiliar im Inneren der Einrichtung verstaut oder entlang der Fassade gesichert werden.
Wie jedes Jahr werden von der Stadtverwaltung und der Stadtpolizei Kontrollen durchgeführt. Zuwiderhandelnden drohen Geldstrafen zwischen 68 und 135 Euro für Belästigungen oder mangelnde Wartung. Bei schwereren Verstößen können die Sanktionen bis zu 500 Euro Bußgeld und Zwangsabbau betragen. Wiederholte Verstöße können zu einer administrativen Schließung und dem Entzug der Genehmigung für drei Jahre führen.
Terrassen sind nicht nur für Cafés und Restaurants reserviert. Heute können Buchhandlungen, Plattengeschäfte, Blumengshops und Hotels ebenfalls Anträge stellen. Sobald die Genehmigung erteilt wurde, wird sie automatisch jedes Jahr verlängert, vorausgesetzt, die Vorgaben werden eingehalten.
Also, markiert euch den 1. April 2026 im Kalender, um wieder die temporären Terrassen zu entdecken und die schönen Tage in Paris zu genießen! Und wenn ihr eure traumhafte Terrasse oder Rooftop sucht, solltet ihr unbedingt unseren Guide dazu zur Hand nehmen:
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