Nur wenige Schritte hinter dem Institut de France, nicht weit vom Pont des Arts, liegt ein kleiner, versteckter Platz, der sich hinter dem gewaltigen Gebäude verbirgt und so manche Kuriosität birgt. Unter ihnen die ungewöhnliche Form zweier Bänke, mitten unter einem Dutzend ganz normaler! So sehr, dass man sie leicht übersieht, wenn man etwas müde ist oder nicht genau hinschaut! Aus Kalkstein gefertigt, stellen sie schöne geöffnete, kunstvoll gearbeitete Bücher dar, deren Füße aus geschlossenen Büchern bestehen.
Aber warum stehen sie überhaupt dort? Ganz einfach, denn das 6e Arrondissement ist berühmt dafür, ein literarisches Viertel par excellence zu sein, ähnlich dem Quartier Latin, mit Cafés und Restaurants, in denen sich Mitte des 20. Jahrhunderts die größten Schriftsteller und Künstler der Hauptstadt aufgehalten haben. Nicht zu vergessen, dass das Institut de France buchstäblich in der Nähe liegt – ein wahrer Tempel des Wissens, in dem die angesehene Bibliothèque Mazarine beheimatet ist.
In der Saison lässt sich dort eine eindrucksvolle Reihe japanischer Kirschbäume bewundern, die im April noch zahlreiche rosa Blütenblätter auf dem Boden und auf der angrenzenden Straße hinterlassen. Der Square Gabriel Pierné, der 1938 angelegt und 1969 zu Ehren des Dirigenten benannt wurde, beherbergt außerdem einen Brunnen des Carmes-Marktes aus dem Jahr 1830, der die allegorischen Gesichter von Handel und Überfluss darstellt, und Carolina (1968), eine Bronzeskulptur von Marcello Tommasi.
Der Square Gabriel Pierné und seine erhabenen Kirschblüten
Der Square Gabriel Pierné im Herzen von Saint-Germain-des-Prés lässt uns im Frühling das Leben in Rosa sehen. Im April erleuchten seine blühenden Kirschbäume diesen buccolischen Ort, an dem man sich gerne aufhält. Dieses kleine Stück Paradies, das sich hinter dem Institut de France verbirgt, wird zum Schauplatz einer vergänglichen und faszinierenden Natur, die Sie unbedingt entdecken sollten. [Mehr lesen]
Standort
Square Gabriel Pierné
5 Rue de Seine
75006 Paris 6



Der Square Gabriel Pierné und seine erhabenen Kirschblüten














