Bei Foodi Jia-Ba-Buay gibt es keine roten Laternen oder goldene Drachen. Während das Restaurant die taiwanesische Küche in die Hauptstadt bringt, verzichtet es auf folkloristischen Schnickschnack und setzt stattdessen auf zeitgemäße Linien und ein schlichtes, natürliches Dekor. Das Lokal ist intim, mit großen Panoramafenstern, die den Trubel der Lieferanten im Sentier und der feinschmeckerischen Adresse in der Rue du Nil beobachten. Schon beim Betreten zeigt sich: Taiwan ja, Postkartenmotive eher weniger.
In Paris nur wenig vertreten, spiegelt die taiwanesische Küche die Geschichte der Insel wider, die am Schnittpunkt verschiedener Einflüsse liegt, chinesische, japanische und natürlich lokale. Foodi Jia-Ba-Buay präsentiert diese Küche in einer fokussierten, gekonnten Version, mit einer schlanken Karte, wirklich kompakt – und das ist immer eine erfreuliche Nachricht.
4 Vorspeisen, 7 Hauptgerichte (darunter zwei Gua Baozi und zwei Bentos), 2 Beilagen, 2 Desserts – kein Schnickschnack, kein unnötiges Füllen. Das bedeutet beim Ankommen zwangsläufig eine eingeschränkte Auswahl für den kurzsichtigen Feinschmecker, der nur einmal vorbeischaut. Doch dafür gibt es keine aufgewärmten Mikrowellen-Nudeln oder abgestandenen Soßen, die viel zu lange gestanden haben. Dank eines kleinen Teams mag die Wartezeit beim Platznehmen etwas länger erscheinen, doch das ist das beste Zeichen für frisch zubereitete Gerichte, die nach Bestellung entstehen – mit greatest Sorgfalt.
Die Vorspeisen setzen die Szene, angefangen bei den Schweine-Ginger-Wontons in rotem Öl (8 € für 4 Stück), mit saftiger Füllung und intensigem, würzigem Aroma, sowie den Ha Kao Garnelen (9 € für 3 Stück), zart durchscheinend und mit einer leicht süßlichen Note in der Füllung.
Was die Gerichte betrifft, steht das Reisschüssel mit geschmortem Schweinefleisch und hartgekochtem Ei mit Fünf-Gewürze-Mischung (16€) für Trost und Geborgenheit, mit einem gewissen Fettgehalt und eingelegten Radieschen, die für angenehme Kontraste aus Heiß und Kalt sowie angenehm saure Noten sorgen. Das Niu Rou Mian, eine große Rindfleisch-Nudelsuppe (20€), ist das Aushängeschild des Hauses, mit klarer, aber aromatischer Brühe, breit und leicht gewellte Nudeln sowie zartem Fleisch, das an einen Burgunder erinnert.
Zum Mittagessen kostet das Menü mit Vorspeise und Hauptgericht 21 €, zu dem je nach Gericht ein Extra von 3 € anfällt. Das Dessert, das wir eigentlich wegen mangelnder Lust weggelassen hatten, erweist sich als krönender Abschluss: eine Schwarzer Tee Panna Cotta mit Litschi (8 €), garniert mit taiwanesischen Tapioka-Perlen, sehr dezenter Süße und zart im Geschmack. Ein Must-try!
Und um den Gaumen zu erfrischen, nimmt hier der Tee (sowohl heiß als auch kalt) mehr Platz ein als das Essen selbst (buchstäblich, die Teekarte übertrifft die Speisekarte!). Außerdem gibt es für 2 € eine „Degustations“-Variante, bei der eine Tasse saisonal inspirierten Tee zum Tagessonderpreis den täglichen Teller begleitet. Der kalte Wintermelonthee nach taiwanesischer Art (6 €) überrascht den Geschmack – zwar sehr süß, aber mit Noten von buttrigem Kuchen. Da könnte man glatt noch einen trinken!
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Nächste Tage
Donnerstag :
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Freitag :
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Dienstag :
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Mittwoch :
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Standort
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2 Rue du Nil
75002 Paris 2
Offizielle Seite
www.foodi-jia-ba-buay.fr



























