„Träumereien aus Edelsteinen“ an der École des Arts Joailliers: Die Ausstellung einer wertvollen Edelstein-Sammlung

Von Communiqué Sponsorisé · Aktualisiert am 15. Januar 2026 um 17:38 · Veröffentlicht am 18. Oktober 2023 um 07:40
Suchen Sie nach einer außergewöhnlichen, poetischen und tief faszinierenden Ausstellung? Vom 6. November 2025 bis zum 29. März 2026 lädt die École des Arts Joailliers in Zusammenarbeit mit dem Muséum national d’histoire naturelle Sie ein, die Schau „Traumwelten aus Steinen: Poesie und Minerale von Roger Caillois“ im Herzen des Pariser 9. Arrondissements zu entdecken. Diese Veranstaltung bietet eine einmalige Gelegenheit, 200 außergewöhnliche Mineralien zu bewundern, begleitet von den unveröffentlichten Texten eines der markantesten Denker des 20. Jahrhunderts. Der Eintritt ist kostenlos nach Reservierung (Link unten).

Wenn Sie gern von der Schönheit der Natur überrascht werden oder einfach auf der Suche nach einer originellen Unternehmung sind, sollten Sie sich die Ausstellung "Steinträumereien: Poesie und Mineralien von Roger Caillois" nicht entgehen lassen. Sie findet im École des Arts Joailliers statt, mitten im Paris in der Nähe von Orten wie dem Opernhaus oder dem Grand Rex. Hier entdecken Sie eine außergewöhnliche, fesselnde Sammlung eines Schriftstellers, der von Mineralien begeistert ist.

Entdecken Sie die Sammlung von Roger Caillois

Dies ist Roger Caillois, ein bedeutender Schriftsteller, Dichter und Akademiemitglied (gewählt in die französische Akademie im Jahr 1971) des 20. Jahrhunderts. Für Caillois waren Mineralien Landschaften, Silhouetten oder Figuren, die scheinbar spontan aus der Materie hervorsprangen. Über mehr als 25 Jahre hinweg sammelte er Steine und schuf so eine beeindruckende Sammlung von über tausend Mineralien.
Zum ersten Mal werden etwa 200 seltene Exemplare, darunter einige der schönsten Stücke seiner persönlichen Sammlung – die teilweise noch nie öffentlich gezeigt wurden – in der Ecole des Arts Joailliers ausgestellt, ergänzt durch begleitende Texte, die Einblicke in seine künstlerische Sichtweise bieten.

Bereits beim ersten Schritt Ihrer Besichtigung fällt Ihnen das außergewöhnliche Schwert von Roger Caillois ins Auge – ein einzigartiges Stück, das vom Juwelier Jean Vendome entworfen wurde. Ein echtes Kunstwerk, das seinen Platz in der Ausstellung zweifellos verdient. Denn viel mehr als nur ein symbolisches Ehrensymbol spiegelt dieses maßgeschneiderte Kunstwerk die persönliche Welt des Schriftstellers wider und zeigt seine tiefe Verbundenheit mit der Welt der Steine. Als leidenschaftlicher Stein-Sammler und Mineralien-Enthusiast wollte Roger Caillois, dass mehrere Steine an verschiedenen Stellen seines Schwertes eingepasst werden.

Bei der Ausstellung werden Ihre Blicke ebenso von den schönsten Mineralien aus seiner Sammlung angezogen. Für Roger Caillois war jeder Stein ein einzigartiges Objekt, das es genau zu betrachten galt, um seine von Naturformen inspirierten Bedeutungen zu erfassen. Hier sind die Steine neben seinen Texten zu sehen, um sichtbar zu machen, wie Roger Caillois seine Inspiration aus den Mustern und Formen der Mineralien schöpfte. Einige Texte sind sogar bislang unveröffentlicht, kürzlich von François Farges wiederentdeckt und mittlerweile im Buch Pierres anagogiques versammelt.

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Rêveries de pierres : Poésie et minéraux de Roger Caillois  - Caillois Roger 1978 10 12 ©Sophie BassulsRêveries de pierres : Poésie et minéraux de Roger Caillois  - Caillois Roger 1978 10 12 ©Sophie BassulsRêveries de pierres : Poésie et minéraux de Roger Caillois  - Caillois Roger 1978 10 12 ©Sophie BassulsRêveries de pierres : Poésie et minéraux de Roger Caillois  - Caillois Roger 1978 10 12 ©Sophie Bassuls
Roger Caillois, 1978-10-12 © Sophie Bassuls

Die Natur auf eine neue Weise erleben – durch die Steine

Au cours de la visite, vous aurez également l’occasion d’admirer une sélection de minéraux aux couleurs éclatantes et aux formes étonnantes, provenant des quatre coins du monde. Roger Caillois était en effet un grande aventurière, ayant notamment vécu en Argentine. Bon nombre de ses pierres proviennent donc de ses voyages, que ce soit en Patagonie, au Japon ou en Chine. Chacune d’elles séduit par ses motifs organiques, parfois évoquant des dessins ou des paysages. Pour Roger Caillois, la nature, sans effort, façonne de véritables chefs-d'œuvre artistiques.

Eine Frage wird Ihnen sicherlich durch den Kopf gehen: Stellen diese Steine natürliche Elemente dar (Landschaften, Figuren...) oder sind sie nur Zufallsprodukte? Für Roger Caillois scheint jeder Stein eine Welt in sich zu bergen. Er schließt sich hier der Denkweise von Leonardo da Vinci an, der in Mauern und Steinen ebenfalls Elemente wie einen Berg, eine Stadt oder eine Burg sah. Schauen Sie sich die hier ausgestellten Steine doch einmal aus der Nähe an, um sich selbst ein Bild zu machen.

Besuchen Sie die Webseite der École des Arts Joailliers, um Ihre Plätze zu reservieren

Entdecken Sie auch die Poesie von Roger Caillois

Im großen Saal geht die Erkundung der Mineralien weiter, insbesondere mit dem letzten Achat, den der Autor gekauft hat. Er wird von seinen letzten Schriften begleitet, die er kurz vor seinem Tod im Jahr 1978 verfasst hat.

Im Inneren befinden sich die meisten der 200 ausgestellten Exponate, die während der gesamten Ausstellung gezeigt werden. Hier zeigt sich die wahre Tiefe seiner Leidenschaft für Steine und Mineralien. Diese Begeisterung hat ihn sogar zu einer einzigartigen Poesie inspiriert und seine schriftstellerische Arbeit bereits ab 1959 maßgeblich geprägt. Unter seinen zahlreichen Essays spiegelt sich diese Faszination besonders in „Die Sprache der Steine“ (1970) wider, seinem bekanntesten Werk. Mehrere Auszüge aus seinem bedeutenden Schaffen sind zum Lesen und Anhören verfügbar.

Diese Verbindung zwischen Steinen und Poesie verleiht dem Titel der Ausstellung, die sich durch die Vielfalt der präsentierten Inhalte auszeichnet, ihre ganze Bedeutung. Man entdeckt eine originelle Art, Steine zu betrachten, durch die Schriften von Roger Caillois. Heute werden seine lange vergessenen Texte zum ersten Mal neben den Mineralien gezeigt, die sie inspiriert haben. Der Kurator der Ausstellung, François Farges, renommierter Mineraloge, Professor am Naturhistorischen Museum und wissenschaftlicher Leiter der Sammlungen von Edelsteinen und Kunstgegenständen, hat einen klaren und zugleich immersiven Rundgang konzipiert, der ein besseres Verständnis der Verbindung zwischen Naturwissenschaften, Literatur und Emotionen ermöglicht.

Dies verleiht der Besichtigung einen einzigartigen Rhythmus, der zum Entdecken und Nachdenken anregt. Während Sie die verschiedenen Räume durchqueren, entdecken Sie nicht nur beeindruckende Edelsteine, sondern können auch lesen oder hören Ausschnitte aus bedeutenden Texten von Roger Caillois. So lassen sich auch seine Inspirationsquellen nachvollziehen: die Mineralien.

Entdecken Sie hier das vollständige Kulturprogramm!

Ein unverzichtbarer Termin für Neugierige, Naturbegeisterte oder einfach alle, die eine Kulturpause in Paris einlegen möchten. Nutzen Sie außerdem die Gelegenheit, um das wunderschöne Ambiente des Ortes neu oder wieder zu entdecken: das Hôtel de Mercy-Argenteau. Besonders empfehlenswert ist es, sich die Achatschnitzereien im Ballsaal sowie die Glasgalerie genauer anzusehen.

Für einen tieferen Einblick bietet die Ausstellung auch kreative Workshops für Erwachsene und Kinder sowie offene Vorträge, die bis März 2026 stattfinden.

Praktische Informationen

Termine und Öffnungszeiten
Von 6. November 2025 bis 29. März 2026

× Unverbindliche Öffnungszeiten: Um die Öffnungszeiten zu bestätigen, wenden Sie sich an die Einrichtung.

    Standort

    16 Bis Boulevard Montmartre
    75009 Paris 9

    Route berechnen

    Tarife
    Kostenlos

    Offizielle Seite
    www.lecolevancleefarpels.com

    Instagram-Seite
    @lecolevancleefarpels

    Reservierungen
    tickets.lecolevancleefarpels.com

    Weitere Informationen
    Der Eintritt ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos.
    Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 19 Uhr, geöffnet.
    Donnerstags bleibt die Ausstellung bis 21 Uhr geöffnet.

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