Es ist ein Nugget, das wir gerne für uns behalten hätten, aber unser Pflichtgefühl lässt uns es mit Ihnen teilen. Im 5.Arrondissement, einem historischen und zugleich malerischen Viertel, empfängt ein vielversprechendes japanisches Restaurant Feinschmecker, die eine authentische und zugleich raffinierte Küche probieren möchten. Willkommen bei Wadon, derIzakaya-Bar, die Sie in der Nähe des Seine-Ufers erwartet.
In einem hellen, trendigen und schlichten Rahmen entdecken wir diese erstaunliche Adresse, die fest entschlossen ist, den Parisern zu zeigen, dass die japanische Küche nicht nur aus Sushi besteht. Hinter diesem Konzept steht ein komplementäres Trio: Yuya, der Chef-Sommelier, François und Ayumi, Chefköchin und Ehefrau von Yuya. Gemeinsam verteidigen sie die japanische Gastronomie mit einer starken Identität und dem Willen, den Parisern ein Erlebnis zu bieten, das auf Entdeckungen abseits der ausgetretenen Pfade beruht und von einem aufmerksamen Service begleitet wird.
Mittags gibt es ein Bento für 28€, sowie günstigere Preise auf der Karte. Wir empfehlen Ihnen vor allem das japanische Curry, das je nach Beilage zwischen 14€ und 16€ kostet. Abends wechselt man in das Konzept der Izakaya, der Tapas-Bar im japanischen Stil, wo man neben den üblichen Gerichten auch Teller zum Teilen zwischen 9 und 12 € bestellen kann.
Wir empfehlen Ihnen vor allem das Omakasé-Menü, eine Art Blindverkostung, bei der der Chefkoch das Kommando hat. Dieses kulinarische Erlebnis wird zu einem relativ günstigen Preis angeboten: 39 € für ein Menü in fünf Gängen. Da das Menü für den gesamten Tisch vorgegeben ist, empfehlen wir Ihnen, mit anderen kulinarischen Entdeckern zu gehen, um dieses Erlebnis genießen zu können.
Der Vorteil dieser Formel? Ein Überblick über die Spezialitäten von Wadon, der sich je nach Jahreszeit, Inspiration und Laune des Küchenchefs verändert. Ideal für Unentschlossene und für diejenigen, die nach kulinarischen Abenteuern hungern. Wir warnen Sie, dass die Gaumenfreuden auf den Kühnen lächeln, also müssen Sie etwas wagen. Wenn Sie auf sichere Werte Wert legen, sollten Sie lieber darauf verzichten und die Kontrolle über Ihre Wahl behalten.




Sie werden dann nach Ihren Allergenen und Ihrer Diät gefragt, bevor Sie sich ganz und gar führen lassen... Oder fast, denn Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Gerichten. Auch wenn dieses Menü keine Desserts enthält, empfehlen wir Ihnen dennoch, sich die süßen Leckereien nicht entgehen zu lassen.
Während wir auf diese kulinarische Reise warten, lassen wir uns vom Yuzu Spritz verführen, einer Variante des berühmten venezianischen Cocktails, die mit dieser japanischen Zitrusfrucht neu interpretiert wird, um ein frisches und leichtes Ergebnis zu erzielen. Wir beginnen mit einem Teller mit Endaname, Sojabohnen, deren zartschmelzende Körner unseren Appetit wecken.
Es folgt eine Platte mit Sashimi und gebratenen Auberginen, die in einer Dashi-Brühe schmelzen und mit geriebenem Daikon, einem überraschend süßen japanischen Rettich, serviert werden. Eine frische Einführung passend zum sonnigen Wetter.
Der Spritz ist vorbei, es ist Zeit für Sake: Auch hier werden die Klischees vom starkenReiswein, den man uns zum Abschluss eines Essens vorgesetzt hat, über Bord geworfen. Hier wird er wie ein entfernter Cousin des Weins verkostet, mit subtilen Aromen, die sich gut mit Feinschmeckern kombinieren lassen. Die Geschmacksknospen sind nun geweckt, und wir gehen zu den warmen Tellern über, die uns mehr Trost spenden.
Es gibt gebratenen Tofu, der abwechselnd mit Yuzu-Miso und rotem Miso übergossen wird, um diese vegetarische Spezialität zu verfeinern, gefolgt von Tonkatsu, dem berühmten panierten japanischen Schweinefleisch, und Chicken Nanbam, einem knusprigen Hähnchen, das großzügig mit einer Ei-Tartare-Sauce überzogen ist, die zu unseren Favoriten gehört. Zu beiden Tellern gibt es Ebi Fry, eine panierte Garnele, die unter ihrer knusprigen, goldbraunen Schicht ihr saftiges Fleisch frisch hält.
Das Abenteuer geht weiter mit der Wahl zwischen kleinem Nyumen, dünnen, zartschmelzenden Nudeln mit Zwiebeltempura oder einem japanischen Curry, das ziemlich scharf (Vorsicht, empfindlicher Gaumen), aber nicht scharf ist und nach allen Regeln der Kunst zubereitet wird, was man an der viel dunkleren Farbe erkennen kann, als die, die man in Frankreich zu sehen pflegt.
Und so endet dieses Omakase-Menü, das sich als ziemlich reichhaltig erwiesen hat, aber dennoch das Versprechen einlöst, die japanische Gastronomie auf Wadon Izakaya-Art zu entdecken. Wie wir Ihnen bereits gesagt haben, empfehlen wir Ihnen jedoch dringend, die Nachspeise nicht zu überspringen: Sie besteht aus japanischen oder von japanischen Aromen inspirierten Süßigkeiten, die zu 100 % hausgemacht sind und das schmeckt man auch. Während unseres Besuchs haben wir uns in die ausgezeichneten Sesam-Mochi verliebt, die sehr gut schmeckten, und in die cremige Matcha-Panacotta, die einen schönen Abschluss dieses kulinarischen Ausflugs bildete.
Der Missbrauch von Alkohol ist gesundheitsschädlich und sollte in Maßen genossen werden.
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Von 19. Mai 2025 bis 31. Dezember 2028
Standort
Wadon Izakaya
3 Rue de Poissy
75005 Paris 5
Zugang
Metro Maubert-Mutualité (Linie 10)
Tarife
Menu enfant le midi : €10
Formule déjeuner : €28
Menu dégustation à l'aveugle le soir ( 5 assiettes) : €39
Offizielle Seite
www.instagram.com



























































