In diesem Jahr fällt der Faschingsdienstag auf den 17. Februar 2026. Dieses Datum markiert das Ende des Karnevals, die „Woche der sieben fetten Tage“, gefolgt vom Fastenbeginn am darauffolgenden Mittwoch, dem Aschermittwoch. Vor der 40-tägigen Fastenzeit war es in den christlich geprägten Ländern üblich, sich vorweg richtig zu gönnen – das sogenannte „Fettmachen“. Dabei wurden reiche Köstlichkeiten genossen, die ab dem nächsten Tag verboten sind und bis Ostern nicht mehr auf den Tisch kommen.
Dieser Festtag, an dem viele Menschen zusammenkamen, ermöglichte es,die Vorräte an Öl, Butter, Eiern und Milch für billige und schnell zubereitete Backwaren zuverwenden, mit denen man die Teilnehmer des Mardi Gras leicht verwöhnen konnte. So entstand die Tradition, an diesem Tag Waffeln und Pfannkuchen, aber vor allem die unverzichtbaren Krapfen zu essen.
Als Diminutiv des Wortes "beigne" (Krapfen) stammt das Wort "beignet" aus dem 13. Jahrhundert zurück. Damals bezeichnete letzteres bereits eine "in Butter gebratene Teigkugel". Vielleicht ist es Ihnen nicht bekannt, aber der Beignet variiert je nach der Region Frankreichs, in der er zubereitet wird.
Ganz einfach gesagt: von der Provence über die Bretagne bis hin zur Lothringen und der Gascogne – jede Region und jedes kulinarische Terroir hat seine eigene Vorstellung vom Beignet. Die Rezepte variieren zwar leicht, doch meistens basiert die Teigmasse auf Mehl, Milch, Eiern und Butter – und jeder Ort nennt sein spezielles Gericht eben anders!
Ob rund, dreieckig oder rautenförmig; ob pur , süß oder mit Marmelade oder Schokolade gefüllt; ob knusprig oder im Gegenteil ultraweich; und aus Brandteig , Hefeteig oder Briocheteig zubereitet - Krapfen machen uns schwach!
Ein kleiner Überblick über die verschiedenen Beignets in Frankreich!
Und wenn Sie sie zu Hause selbst nachkochen wollen, werfen Sie doch einen Blick auf die besten Rezepte von Chefinnen und Chefs!
Also, wie nennt man die Donuts in Ihrer Region?















