Bittikesu, das erste Restaurant des kanadischen Küchenchefs Jules St-Cyr in Paris

Von Manon de Sortiraparis · Aktualisiert am 10. April 2026 um 12:26
Der kanadische Küchenchef Jules St-Cyr eröffnet sein erstes Restaurant in Paris, unweit des Bassin de l’Arsenal im Bastille-Viertel. Ein Ort, an dem saisonale Küche, weltweite Inspirationen und handwerkliches Können in einem einzigartigen gastronomischen Menü aufeinandertreffen.

Am kommenden 29. April eröffnet der Küchenchef Jules St-Cyr das Bittikesu, sein ganzes eigenes erstes Pariser Lokal, versteckt im 4ᵉ arrondissement, unweit des Beckens des Arsenal in Bastille. Hinter dieser Adresse verbirgt sich eine einzigartige Gastronomievision, geprägt durch einen unkonventionellen Werdegang und eine Sensibilität, die sich der Natur zuwendet.

Aus Montréal stammt der Küchenchef, entdeckt die Küche spät und beginnt als Spüler in Toronto. Sehr rasch entwickelt er eine Leidenschaft, die ihn zum Reisen antreibt: Indien, Nepal, Libanon, dann Dänemark, wo er sich in nordischen Techniken ausbildet. Sein Talent führt ihn in renommierte Häuser nach Kopenhagen (das unangefochtene Noma), bevor er seine Ausbildung in Berlin fortsetzt. Zuletzt ein Aufenthalt in China inspiriert seinen kulinarischen Ansatz weiter und bereichert ihn mit handwerklichem Know-how und neuen Einflüssen.

Bei Bittikesu, einem Namen, der von seinem familiären Erbe inspiriert ist, präsentiert der Küchenchef ein einzigartiges Menü, das in mehrere Gänge gegliedert wird (Mittag 6–8 Gänge, 55 €; Abend 15–20 Gänge, 85 €), das sich je nach Lust und Experimentierfreude des Chefs sowie nach Saison und Neuankömmlingen ständig verändert.

Fougères aus der Auvergne, Birken-Saft, Blüten der Wildkirsche, Jakobsmuscheln, Süßwasserfische, Algen, wilde Kräuter, Fleisch aus alten regionalen Rinderrassen... Die Küche von Jules St-Cyr will so nah wie möglich an der Natur, dem Produkt und den Handwerkern bleiben. Auf einem nachhaltigen Weg verpflichtet, kultiviert der Küchenchef zudem seine eigenen Produkte auf den Pfirsichmauern von Montreuil.

Auch die Einrichtung des Restaurants feiert das französische Handwerk, mit Burgundische Steinen, Terrakotta-Tometten, Leuchten aus Maulbeerpapier oder einer langen Theke aus Burgunder Eiche, an der bis zu 10 Gäste der Küche gegenüber sitzen können Platz finden. Eine Adresse, die man bald entdecken sollte!

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