Hier ist ein neues Restaurant, das für Aufsehen sorgt! Ramdam wurde vor einigen Monaten von Axel und Damien im Stadtteil Barbès eröffnet und belebt das Viertel mit seinen Bistro-Gerichten. Hier beruht die Idee auf der Geselligkeit, mit kleinen Tellern, die jeden Abend unter den Gästen geteilt werden. Tzatziki, Magertartar, Croque Monsieur, Wurstwaren aus dem Südwesten... Das Konzept ist in Paris mittlerweile bekannt und anerkannt und die Teller wandern auf die Tische, je weiter das Gueuleton unter Freunden voranschreitet.
Mittags hingegen geht es im Ramdam klassischer zu, mit zwei erschwinglichen Mit tagsangeboten - 20€ Vorspeise/Hauptspeise oder Hauptspeise/Dessert, 25€ Vorspeise/Hauptspeise/Dessert -, die auch Abendteller in großzügigerem Format beinhalten. Hinter diesen steht der Chefkoch Léo Giorgis, der sich hinter dem Herd abmüht, die Speisekarte sehr regelmäßig zu variieren, je nachdem, was an frischen und saisonalen Produkten angeliefert wird, die überwiegend aus der französischen Region stammen, aber auch und vor allem nach Lust und Laune.
Als wir zum Mittagessen vorbeikamen, überzeugten uns die Gerichte durch ihre Einfachheit, die ins Schwarze traf. Hier gibt es kein Chichi, sondern Produkte, die mit Bravour verarbeitet werden und sich in ebenso einfachen wie großzügigen Rezepten ausdrücken: gebratene Aubergine (8€) mit einer Sauce aus Joghurt, Zitronenthymian, frischen Kräutern und Zaatar; halbgefrorene alte Tomaten (8€) mit einer Creme aus Estragon und altem Senf; einfach, gut, funktionierend.
Mit einem Cocktail in der Hand setzen wir unsere Entdeckungstour durch Ramdam fort: mit dem gereiften Rinderfilet (17€), das wie ein Tataki aufgeschnitten und mit hausgemachten Pommes frites serviert wird, die in eine ebenfalls hausgemachte Béarnaise getaucht werden; und mit dem aktuellen Schmortopf, einem traditionellen baskischen Huhn (15€), das bei niedriger Temperatur gegart wird und daher absolut zartschmelzend ist und uns mit seinem Ratatouille und der leichten Sauce aus roten Paprika in die Sonne entführt.
Als krönenden Abschluss und da wir noch ein wenig Platz haben, sind wir ganz vernarrt in den korsischen Käsekuchen (8€), eine luftige Version dieses mittlerweile klassischen Kuchens mit Schafskäse und einer guten Kelle Heidelbeerkompott. Die kleine süße Note, die wir brauchten. Eine hübsche Adresse im 9. Arrondissement!
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Standort
Ramdam
18 Rue Condorcet
75009 Paris 9
Offizielle Seite
www.instagram.com























