Inmitten der schönen Viertel des 16. Arrondissements gibt es ein Restaurant, das sich durch seine menschliche Wärme auszeichnet. Das La Table de Martine mit seiner gemütlichen und zugleich old-schooligen Einrichtung setzt auf das Kochen mit der Familie. Für diese Mutter, die ihr ganzes Leben lang Zeit am Herd verbracht hat, war es nur logisch, dieses Lokal zum Leben zu erwecken, in dem jedes Rezept eine Geschichte erzählt, eine Erinnerung mit ihren Lieben, von denen viele an ihrer Seite arbeiten.
In einem warmen Alkoven amüsiert ein kleines Augenzwinkern: eine Reihe dieser kleinen Bücher aus der Kindheit,"Martine". Von der berühmten Martine herzlich begrüßt, lässt man sich in diesem lichtdurchfluteten Kokon nieder, der sich zu einer kleinen Bar und einem bunten Pizzaofen hin öffnet, mit einer kleinen Terrasse im Freien für die schönen Tage. Anhand von Familienrezepten und hübschem Vintage- und Antiquitätengeschirr hat man schnell das Gefühl,an einem Sonntag bei seiner Großmutter zu essen, ganz wie zu Hause.
Ein authentischer Ansatz, den man von Herzen spürt und der sich in den Gerichten widerspiegelt, die natürlich hausgemacht sind und aus frischen Bio-Produkten oder Produkten von kleinen Erzeugern bestehen. Als Vorspeise haben wir L'Aubergine Brûlée probiert, deren rauchige Seite man besonders bei den ersten Bissen spürt. Die Sesamcreme mildert diesen Röstaspekt jedoch ab und sorgt für eine perfekte Ausgewogenheit der Aromen, zusammen mit den zart in Essig eingelegten Tomaten und den frischen Kräutern.
Ein großzügiger Auftakt, der gierige Mägen entzückt, ebenso wie die Vorspeise des Tages, die hausgemachte Gänseleberpastete mit Orangenmarmelade. Mit Sauternes gewürzt, gibt sie starke Aromen an den Mund zurück, ohne jedoch ekelerregend zu sein, mit einer willkommenen süß-salzigen Seite, die perfekt zu dem für das Essen gewählten Weißwein passt.
Als Hauptgericht gibt es das unverwüstliche " Poulet Fermier Rôti de ma Maman", das uns unleugbar in Jugenderinnerungen schwelgen lässt. Dazu gibt es eine schmackhafte Tomaten-Knoblauch-Zwiebelsauce, die ein trockenes Gericht vermeidet, und knusprige Pommes frites.
Die Bouchées de Sole Épaisse von Arnaud (einem seiner Söhne) haben uns ebenfalls begeistert, mit einem leicht panierten Fisch, der durch eine ausgezeichnete Müllerinnensauce mit viel Zitrone aufgewertet wurde. Zusammen mit den zartschmelzenden Kartoffeln mit Sahne war das Gericht sehr bekömmlich, aber auch sehr großzügig und wohltuend.
Zum Abschluss dieses schönen Mittagessens, das Balsam für die Seele ist, zögerten wir lange, da Le Gâteau au Chocolat Crapuleux oder La Crème Caramel de mon Enfance einfach köstlich aussahen, entschieden uns aber schließlich für Paulettes Zitronentarte, ein herbstlicher Genuss mit hausgemachtem Teig, einem kleinen Zimtgeschmack, schön zartschmelzend und sanft süß, ohne Bitterkeit, wie wir sie vor Jahren bei unserer Großmutter gegessen haben.
Das gemütliche Restaurant par excellence, das sehr gut zu einer zweiten Familie werden könnte, wenn Sie in der Gegend arbeiten oder wohnen!
Dieser Test wurde im Rahmen einer beruflichen Einladung durchgeführt. Sollten Ihre Erfahrungen von unseren abweichen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Termine und Öffnungszeiten
Nächste Tage
Mittwoch :
von 12:00 bis 14:15
- von 19:00 bis 22:15
Donnerstag :
von 12:00 bis 14:15
- von 19:00 bis 22:15
Freitag :
von 12:00 bis 14:15
- von 19:00 bis 22:15
Samstag :
von 12:00 bis 14:45
- von 19:00 bis 22:45
Dienstag :
von 12:00 bis 14:15
- von 19:00 bis 22:15
Standort
La Table de Martine (Der Tisch von Martine)
3 Avenue Théophile Gautier
75116 Paris 16
Tarife
Entrée/plat ou plat/dessert : €32
Offizielle Seite
www.latabledemartine-paris16.fr







































